Aktuelles 2002

Aktuelles vom Verein 2002

Herbstversammlung 2002(tom). Zu einem interessanten Vortrag lud kürzlich der Rohrbacher Obst- u. Gartenbauverein seine Mitglieder u. alle anderen Interesssenten ein. „Pflanzenverwendung und Obstanbau im Hausgarten“ lautete das Thema zu dem Heinz Huber referierte. Zuerst begrüßte Vorstand Rudi Kellermann die Anwesenden auf das herzlichste, besonders den Referenten des Abends, Heinz Huber. Bevor Rudi Kellermann aber auf den offiziellen Teil des Abends überging, machte er noch einen kurzen Rückblick auf das vergangene Gartenjahr, sowie eine kleine Vorschau auf die Pläne des Vereins im Jahre 2003.
Rückblickend erwähnte er kurz die Aktivitäten des Vereins in diesem Jahr. Das waren im Januar der Vortrag über das neue Spritzmittelgesetz, im Februar der schon zur Tradition gewordene Schnittkurs, im März die aktive Beteiligung an der alljährlichen „Ramadama„-Aktion des Landkreises, im April folgte die Frühjahrsversammlung die heuer zum ersten Mal mit einem Kesselfleischessen verbunden war, im Mai wurde der Ausflug zur Landesgartenschau nach Kronach unternommen, sowie das Anlegen des Pflanzbeetes beim neuen Kindergarten begonnen. Die Radltour führte im Juni zur Wallfahrtskirche nach „Herrenrast“, sowie zum Kloster Scheyern, im August unterstützte man den Rohrbacher „Ferienpass„, in dem man mit den Kinder Vögelnistkästen baute, und der Pflanzenflohmarkt im Oktober bildete heuer den Abschluss in der aktiven Gestaltung des Gartenjahres 2002. Was das Gartenjahr 2003 betrifft, sieht das Jahresprogramm schon recht gut aus, so Rudi Kellermann, der „Rohbau“ ist schon fertig.
Bevor aber Heiz Huber in „Aktion“ treten konnte, standen noch Ehrungen für 25-jährige Vereinszugehörigkeit an. Mit der Ehrennadel in Silber, sowie einer Urkunde wurde Hans Ziegelmeier aus Ottersried ausgezeichnet. Den anderen vier Mitglieder die an diesem Abend nicht anwesend sein konnten, wird Rudi Kellermann diese Ehrung daheim zuteil werden lassen. Nach dieser Ehrung kam nun Heinz Huber zum „Zug“. „Pflanzenanwendung u. Obstanbau im Hausgarten“ so lautete sein Beitrag, den er mit interressanten Bildern „untermalte“. Seit 1960 spielt der Obstanbau in Deutschland eine sehr große Rolle, das sogar der Schulunterricht auf dieses Thema ausgelegt wurde. Wichtig ist es das man Obstgehölze immer nach der Größe des Gartens pflanzt, das kann von Zwerg-, über Halbstamm bis hin zu Hochstammbäumen gehen, je nachdem was Platz vorhanden ist. In unserem mitteleuropäischen Klima wachsen alle gängigen Obstarten, wobei aber der Standort eine sehr wichtige Rolle spielt. So sind z. B. Südhänge sehr gut für Wein, Pfirsich u. Aprikosen oder Birnen geeignet, weil sie wärmeliebende Pflanzen sind. Apfel u. Kirschbäume bevorzugen dagegen eher einen westlichen oder östlichen Standort, so Heinz Huber. Auch der Boden spielt eine wichtige Rolle, vor allem die „Bodenmächtigkeit“. Je tiefgründiger der Boden ist, desto ertragreicher ist die Ernte. Der Humus darf dabei nicht vergessen werden, so der Referent. In einem Eßlöffel Humus sind mehr Lebewesen enthalten, als es Menschen auf der Erde gibt, das muß man sich erst mal vorstellen. Wenn man die Pflanzen gut erhalten will, so soll man alle 4-5 Jahre Bodenproben ziehen, um den aktuellen Ph-Wert feststellen lassen zu können. Natürlich ist auch der Pflanzschnitt von hoher Wichtigkeit, wenn ein Baum im Laufe der Jahre ein gutes Kronengerüst und letztendlich einen guten Ertrag liefern soll, wobei Pflegearbeiten an Obstgehölzen natürlich ausser dem Ausschneiden auch das Verstreichen der größeren Schnittstellen sowie das Kalken der Baumrinde als Frostschutz beinhaltet. Man soll auch auf die Empfindlichkeit von Obstbäumen achten, so Heinz Huber. Quitten, Aprikosen und Walnuss sind z.B. sehr frostempfindlich, während Zwetschgen, Pflaumen, u. viele Apfelsorten sehr hohe Wasseransprüche stellen.
Nach diesem sehr gut gelungenem Vortrag stellte sich Heinz Huber den Fragen der anwesenden Mitglieder und Interessenten, denen er so manche wertvolle Tipps geben konnte was die Obstbäume in deren Garten betraf. Zum Schluß bedankte sich Rudi Kellermann bei allen Anwesenden für ihr Kommen, und natürlich bei Heinz Huber, der mit solchen Vorträgen eine wichtige Arbeit für alle Obst- und Gartenbaufreunde im Landkreis Pfaffenhofen leistet.

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Pflanzenbörse 2002(tom). Gut besucht war wieder der herbstliche „Pflanzenflohmarkt“ den die Gartenbauvereine Fahlenbach, Rohr/ Gambach, u. Rohrbach abhielten. Das schlechte Wetter tat der Sache keinen Abbruch, konnte man doch in die Hopfenhalle der Familie von Koch ausweichen. Auch die Besucher liesen sich nicht abhalten, so das daß angelieferte Pflanzgut schnell einen neuen Besitzer fand. Die Besucher wurden auch „kulinarisch“ mit Kaffee und Kuchen, sowie einer deftigen Kürbissuppe verwöhnt, was man bei der kühlen Witterung schon gebrauchen konnte. Auch die traditionellen, selbstgeflochtenen Zwiebelzöpfe u. Türkränze fanden wieder ihre Kunden, so das man bis zum Ende zufrieden mit dem ganzen Verlauf der Veranstaltung sein konnte. Zweite Bürgermeisterin Lotte Daniel, die auch diesmal wieder die Schirmherrin war, bedankte sich bei allen Helfern der drei Gartenbauvereine, die durch ihren Einsatz zum Gelingen des Pflanzenflohmarktes beigetragen haben.

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Ferienpass 2002(tom). Alljährlich verhilft auch der Rohrbacher Obst- und Gartenbauverein dem Ferienpass der Gemeinde zu einem guten Ablauf. Heuer hat sich die Vereinsleitung dazu entschlossen mit den Kindern am 13. August Meisen-Nistkästen zu basteln. 35 Kinder sind dem Aufruf gefolgt, und ausgerüstet mit einem Hammer wurden die kleinen Bastler am Rathausplatz von Vorstandsmitgliedern des Vereins in Empfang genommen. In der Hopfenhalle der Familie von Koch war bereits alles hergerichtet, so dass mit der Arbeit sofort begonnen werden konnte. Jedes Kind bekam einen kompletten Bausatz. Diese Bausätze waren von Vorstandsmitglied Josef Ehrl bereits vorgeschnitten und sortiert worden. Nach einer kurzen Erklärung der Reihenfolge des Zusammenbaus ging es dann endlich los. Das Klopfen und Hämmern der Ferienkinder war sicher im ganzen Ort zu hören. Der Eifer der Kinder und ihre Lust am Basteln war auch für die Betreuer eine Freude, die gerne weiterhalfen wenn es das eine oder andere kleine Problem gab. Nach ca. 2 Stunden hatten es aber alle Kinder geschafft einen Nistkasten zusammenzubauen. Jetzt war endlich Zeit für eine kleine Brotzeit und das Gruppenfoto am Marktplatz vor dem Rathaus. Anschliessend gingen die Kinder schwer beladen – aber stolz auf ihr Werk – nach Hause. Fotos / Bauplan / Fluglochdurchmesser / Nistkasten-Ideen VOBU

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Kindergarten Sternschnuppe, Anlegen eines Pflanzgartens. (Paf-Kurier, 19.06.02) Ein besonderes Schaustück der Außenanlagen des neuen Kindergartens „Sternschnuppe“ in Rohrbach, der am letzten Wochenende eingeweiht wurde, ist der vom örtlichen Gartenbauverein hinter dem Gebäude angelegte Pflanzgarten. In der Form erinnert er an ein vierblättriges Kleeblatt mit einem Wegekreuz, an dessen Enden die vier Elemente symbolisch dargestellt wurden: ein kleiner Brunnen steht für Wasser, der Grillplatz für Feuer, der Kompost für Erde und das Windspiel, eine Spende des DJK Rohrbach, für Luft. „Mit diesem Pflanzgarten wollen wir Freude am Garten und der Natur vermitteln und Verständnis dafür wecken, dass ohne Arbeit und Pflege keine Ernte möglich ist.“ So der Vorsitzende des Gartenbauvereins Rudolf Kellermann. Eines ist sicher: „Ein Brot mit Schnittlauch oder ein erfrischender Pfefferminztee schmecken hundertmal besser, wenn die Zutaten aus dem eigenen Garten stammen“. Fotos

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Radltour nach Herrenrast   am 16.06.2002 Unsere alljährliche Radltour führte uns heuer zur Wallfahrtskapelle „Herrenrast“. Nach einer herrlichen Tour durch die Flure im Umkreis von Pfaffenhofen erreichten wir die Wallfahrtskirche. Nach einer kleinen Stärkung durch unseren „Getränkedienst“ hatten wir sogar die Möglichkeit, die Kirche von innen zu besichtigen. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte dieses Wallfahrtsortes durch unser Vereinsmitglied A. Merkl führte unser Weg über den Klostergarten Scheyern zurück nach Rohrbach. Fotos

Aus den Internetseiten des Landkreises haben wir folgende Information:

herrenrast
Abseits der von Ilmmünster nach Paunzhausen führenden Kreisstraße steht auf einer leichten Anhöhe, von einer Baumgruppe umgeben, die Wallfahrtskirche Herrenrast. Die Errichtung von Herrenrast fußt auf einer Legende, wonach ein Hirtenmädchen den Herrn zum Hügel heraufkommen und sich auf einem Baumstamm zur Rast niederlassen sah. Dies wurde zum Anlaß genommen (vermutlich) 1599 an der Stelle eine Kirche zu errichten. Von Beginn des 19. Jahrhunderts bis etwa 1870 erfreute sich Herrenrast bei den Pilgern großer Beliebtheit. Davon zeugen auch heute noch die vielen Votivgaben in der östlichen Seitennische der Kirche.

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Burgenlandbesuch am 6.April 2002 Kurz vor Ostern erreichte den Obst- und Gartenbauverein eine Einladung aus unserer Partnergemeinde Rohrbach im Burgenland: Zum 10-jährigen Gründungsfest des dortigen Obstvereins seien wir herzlich eingeladen. Gedacht war unter anderem eine Produktpräsentation der dortigen Vermarkter als „Saison-Auftakt“. Auf die Schnelle war es doch noch möglich eine Abordnung von drei Vorstandsmitgliedern auf die Reise ins Burgenland zu schicken, die trotz des sehr kalten Wetters ein paar schöne und durch die Gastfreundschaft unserer Gastgeber eindrucksvolle Tage verbringen konnten. Hier auch nochmals vielen Dank an die Rohrbacher im Burgenland, die neben den Vorbereitungen für die Feier auch noch für uns ein kleines Programm zusammengestellt hatten. Der Obstverein Rohrbach/Bgld sucht im Augenblick noch ein Grundstück für einen Schau- und Mustergarten. Für diesen Mustergarten bekam der Obstverein einen Baum nach freier Wahl (Obst- oder Zierbaum), der jedoch aus Transportgründen in Form eines Gutscheines überreicht wurde. Eine Plakette dokumentiert dann den Anlaß der Pflanzung und erinnert an den OGV Rohrbach. Fotos

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Ramadama am 9.03.2002. Der Obst- und Gartenbauverein Rohrbach lädt alle Mitglieder und Naturfreunde ein mitzuhelfen die Natur zu säubern. Wir treffen uns um 9:00 Uhr am Ortsausgang Waaler Strasse. Unser Weg führt uns dann in den Abschnitt zwischen Ilm und Bahndamm.
Text aus dem Landkreis-Web: Auch in diesem Jahr startet wieder eine große Ramadama-Aktion im Landkreis Pfaffenhofen. Landrat Rudi Engelhard ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich „praktisch“ für die Umwelt einzusetzen und mitzuhelfen, Feld, Flur und Wald sowie Straßenränder und Böschungen vom Unrat zu befreien. Der Landrat bittet auch alle Männer und Frauen, den Unrat in öffentlichen Grünstreifen und Parkanlagen sowie in den Freiflächen innerhalb der Siedlungsgebiete einzusammeln. Die Abfallexperten des Landkreises gehen davon aus, dass sich auch in diesem Jahr wieder rund 3.000 Menschen beteiligen. Hauptsächlich sind es Getränkedosen, Einwegglas- und Kunststoffflaschen sowie Plastiktüten, die von den fleißigen Helfern gesammelt werden. „Das sind die Hinterlassenschaften unserer modernen Ex- und Hoppgesellschaft, die von gedankenlosen Mitmenschen weggeworfen werden,“ so Abfallberater Godehard Reichhold. Als „rücksichtslos und gefährlich“ bezeichnet er diejenigen Zeitgenossen, die Abfälle gezielt an Parkplätzen, Straßenrändern sowie im Wald abladen oder „einfach schnell mal den Autoaschenbecher durchs offene Fenster kippen“. Umweltfrevler und Straftäter sind diejenigen, die Problemmüll, Altöl oder Autoreifen in der Landschaft ablegen und dadurch oft sogar das Grundwasser gefährden. Diese werden auch von der Polizei „nachhaltig verfolgt“, so Reichhold. Wie Landrat Rudi Engelhard mitteilte, übernehmen die Gemeinden die Organisation und die Koordination der teilnehmenden örtlichen Vereine, Verbände und sonstigen Organisationen. Der Landkreischef ruft auch die Schulen auf, beim Ramadama wieder mitzuhelfen und insbesondere den Müll an Schulwegen und im Schulumfeld zu sammeln. Der gesammelte Unrat kann in den Wertstoffhöfen entsorgt werden. „Trotz unseres weit verzweigten Abfallwirtschaftssystems sind derartige Aktionen nach wie vor notwendig. In den vergangenen Jahren haben wir über 300 t Müll eingesammelt,“ so Landrat Rudi Engelhard. Er hofft, dass durch solche Aktionen das Umweltbewusstsein der Bevölkerung, insbesondere auch der Kinder und Jugendlichen verbessert wird. Die Treffpunkte werden von den Gemeindeverwaltungen bekannt gegeben. Nach getaner Arbeit gibt es für alle Helferinnen und Helfer eine Brotzeit.

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Schnittkurs am 15./16. 02.2002(tom): Zahlreiche neue Gesichter aber auch viele langjährige Mitglieder und „Stammkunden“ -die jedes Jahr teilnehmen- konnte Gartlervorstand Rudi Kellermann beim diesjährigen Schnittkurs des Vereins begrüssen. Es ist ein gutes Zeichen, so der Vorstand, daß der alljährliche Schnittkurs in Rohrbach so gut bei den Mitgliedern ankommt, denn schließlich lernt man ja nie aus. So gibt es auch beim Obstbaum- und Sträucherschnitt immer wieder Neuigkeiten, so daß man jedes Jahr dazulernen kann. Nach dieser kurzen Begrüßung gab Rudi Kellermann das Wort an Hans Singer weiter der auch dieses Jahr den Schnittkurs wieder durchführte. Der Referent ging heuer im theoretischen Teil den Sträucher(zu)schnitt etwas intensiver an und zeigte anhand von Dias die Auswirkungen eines fachgerechten Zuschnitts. Natürlich kam auch der Obstbaumschnitt nicht zu kurz, der aber intensiv dann am nächsten Tag am lebenden Objekt demonstriert werden sollte. Nach der Beantwortung etlicher Fragen aus dem Zuhörerkreis schloß Vorstand Kellermann den theoretischen Teil des Kurses.
Die Praxis fand, wie auch schon in den letzten Jahren, auf der Streuobstwiese unseres Mitglieds Josef Schleghuber statt. Hier zeigte sich schnell der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Unter dem „Beistand“ von Hans Singer hatten die Kursteilnehmer aber schnell die Scheu überwunden und gingen tatkräftig ans Werk. Besonders machte Hans Singer aber auf diejenigen Obstbäume aufmerksam, die im Jahr zuvor geschnitten wurden und erklärte anhand der Baumentwicklung den Sinn des Baumschnitts.
Nach getaner Arbeit und um viele Erfahrungen reicher saßen die Kursteilnehmer anschließend noch gemütlich im Gartenhäuschen von Josef Schleghuber beisammen wo sie noch ein wenig mit Hans Singer über das Gelernte debattieren konnten. Hier beschloß man auch eine erneute Zusammenkunft der Kursteilnehmer am 27.7. dieses Jahres um die Auswirkungen des Baumschnitts zu begutachten.
Fotos

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Vortrag am 18.01.2002(tom): Zu Beginn des neuen Gartenjahres lud der Obst- und Gartenbauverein Rohrbach seine Mitglieder zu einem Informationsabend über das neue Spritzmittelgesetz ein. Zuerst begrüßte Vorstand Rudi Kellermann die anwesenden Mitglieder und gab sogleich das Wort weiter an den Referenten des Abends, Thomas Schuster vom Landwirtschaftsamt Ingolstadt. Schuster informierte die Besucher detailliert über das neue Spritzmittelgesetz, das seit 1. Juli 1998 gilt und eine Übergangsfrist bis zum 1.Juli 2001 hatte.
Dieses neue Pflanzenschutz- und Spritzmittelgesetz war notwendig geworden, da die „ziellose“ Einsetzung von Spritzmitteln im Hausgarten einfach „übertrieben“ wurde. So wurden z.B. 1998 im gesamten Bundesgebiet nur in den Hausgärten 400 Tonnen(!) Pflanzenschutzmittel verbraucht. Dieses neue Gesetz wird auch Indikationsgesetz genannt, es besagt, dass bestimmte Spritzmittel nur für den Hausgarten verwendet werden dürfen.
Ein Hausgarten ist eine sogenannte Indikation, und hier dürfen nur bestimmte Spritzmittel verwendet werden, die die Aufschrift „Anwendung im Haus- und Kleingartenbereich“ haben. Auch die Aufbrauchfrist ist begrenzt, solche Spritzmittel dürfen nur noch bis Ende des zweiten darauf folgenden Jahres verwendet werden, z.B. Zulassung Februar 2000, Verwendung möglich bis Dezember 2002. Für alle anderen Mittel, die nicht unter das neue Spritzmittelgesetz fallen, herrscht absolutes Anwendungsverbot, was Haus und Garten betrifft, so Thomas Schuster.
Zugelassene Pflanzenschutzmittel dürfen also auf gartenbaulich genutzten Flächen ausgebracht werden, das gilt laut Gesetz und laut Schreiben des Wirtschaftsministeriums vom 11.Juni 1996 auch für Friedhöfe, Sportplätze und Freianlagen. Es ist jedoch eine Bayerische Verordnung in Arbeit, die solche Flächen vom Pflanzenschutz ausnimmt, so dass dann nur noch mit Ausnahmegenehmigung gespritzt werden darf. In seinem Referat ging Thomas Schuster ausführlich auf die Wartezeiten nach dem Spritzen ein, auf die Abstandsauflagen zu Oberflächengewässern (Gartenteiche!) machte er besonders aufmerksam, genauso wie auf den Bienen- und den allgemeinen Tierschutz.
Zum Schluß wies Thomas Schuster die Gartenbesitzer an, auch auf die Mengenbeschränkung bei den Spritzmitteln zu achten, denn ungezielt mehr zu verspritzen bringe nicht unbedingt den gewünschten Erfolg, sei aber nachweislich schädlich für die Natur.

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Immer aktuell:
Sie suchen noch ein Geschenk (für Kommunion / Konfirmation)?

Wir haben da eine Idee……Schenken Sie doch einen Baum! Z.B. einen Apfelbaum. Wie dieser gepflanzt und anschliessend gepflegt wird, damit er später auch Früchte trägt, wird stets im Garten der Eltern eines der Kinder demonstriert. Daß dieses Geschenk durchaus eine Berechtigung hat, auch in einem Zeitalter, in dem bei vielen Kindern das Herz eher für einen Computer oder ein Mountainbike schlägt, davon sind wir überzeugt: Wenn sich die Kinder um ihren Obstsproß kümmern müssen, lernen sie, Verantwortung zu übernehmen und bewußter mit der Natur umzugehen.
Dies ist eine Investition in die Zukunft. Wenn die Kinder später als Erwachsene und frischgebackene Hausbesitzer vor der Aufgabe stehen, den eigenen Garten so anzulegen, daß er auch gefällt, erinnern sie sich gerne an „Ihren“ ersten Baum, vielleicht sogar an den örtl. Gartenbauverein als richtigen Partner.

Auch als Geburtstagsgeschenk ist so ein Baum durchaus willkommen!
Sprechen Sie mit uns, wir beraten Sie gernemail

In unserer neuen schnellen Zeit
erinnert man sich kaum
an einen alten deutschen Brauch,
wonach man einen Baum
am Tag der Kommunion (Konfirmation)
sich pflanzte zum Gedenken.
Den Baum, der diese Sitte hält,
will ich Dir hiermit schenken.