Aktuelles 2001

Aktuelles vom Verein 2001

Herbstversammlung und Neuwahl am 12.10.2001 (tom) Zu seiner Herbstversammlung lud kürzlich der Rohrbacher Obst- und Gartenbauverein seine Mitglieder ein. Vorstand Rudi Kellermann begrüßte die anwesenden Gäste, allen voran 1. Bürgermeister Hr. Dieter Huber, 2. Bürgermeisterin Fr. Lotte Daniel, Gemeinderat Hr. Peter Otto sowie den Refernten des Abends Hr. Josef Stadler, Kreisfachberater des Landkreises Pfaffenhofen. Nach kurzem Gedenken für die verstorbenen Mitglieder ging Rudi Kellermann in einem kurzen Rückblick auf die Aktivitäten des Vereins in den letzten 4 Jahren ein. Darauf folgte der Kassenbericht von Kassier Hr. Karl-Heinz Götz und Kassenprüfer Hr. Siegfried Kempf. Dieser erklärte die Kasse als ordnungsgemäß geprüft so dass die Vorstandschaft einstimmig entlastet werden konnte. Somit konnte man zur Neuwahl der Vorstandschaft übergehen. Als Wahlleiter stellte sich Kreisfachberater Stadler zur Verfügung, als Wahlhelfer fungierten Fr. Lotte Daniel und Hr. Peter Otto. Die Abstimmung fand nach allg. Beschluss per Handzeichen statt. Einstimmig gewählt wurden Hr. Rudi Kellermann als 1. Vorstand, Hr. Andreas Dembowski als 2. Vorstand, Hr. Karl-Heinz Götz als Kassier und Hr. Anton Merkl als Schriftführer. Die restl. Vorstandsmitglieder wurden blockweise gewählt, so die beiden Baumwarte Hr. Stefan Arndt und Hr. Josef Ehrl, sowie die Beisitzer Fr. Marion Fesl (Neuzugang), Hr. Wendelin Schrott, Hr. Konrad Stopfer, Hr. Siegfried Schwarzmeier, Hr. Hans-Peter Homann (Neuzugang), Hr. Fritz Taubald und Hr. Hartwig Spitzfaden. Nicht mehr aktiv in der Vorstandschaft sind Hr. Leonhard Griesser und Hr. Franz Stadler, die aus eigenem Wunsch nicht mehr zur Wahl zur Verfügung standen und denen der neue „alte“ 1. Vorstand Hr. Rudi Kellermann mit einem Buchgeschenk für die Arbeit in der Vorstandschaft dankte.
Die Mitglieder erhielten noch eine kurze Information zur bevorstehenden Einführung des EURO. Der Verein will den Beitrag stabil halten und so soll der Jahresbeitrag – vorbehaltlich der Erhöhung der überörtlichen Abgaben – 16 EUR betragen, was in etwa dem heutigen Beitrag von 30DM entspricht.
Nun aber konnte Kreisfachberater Stadler sein Referat „Grabschmuck und Grabgestaltung“ beginnen. ‚Der Friedhof ist ein Gottesacker für die Verstorbenen, es geht Ruhe und Geborgenheit davon aus‚ so Hr. Stadler. Zur Friedhofsgestaltung gehören auch Bäume und Sträucher, auch wenn im Herbst Blätter auf’s Grab fallen. Ist dies doch nichts anderes als der Kreislauf der Natur als Sinnbild unserer eigenen Vergänglichkeit. Auch wenn der Friedhof einer Gemeindesatzung unterliegt braucht nicht jedes Grab gleich aussehen. Wechselbepflanzungen und eine Bodendecker-Bepflanzung die wenig Arbeit macht lassen genügend Spielraum für eine individuelle Grabgestaltung. Anhand von Dias konnte man gute und nicht empfehlenswerte Beispiele der Grabgestaltung sehen. Bei Koniferen-Bepflanzung soll man auf alle Fälle auf die Wuchshöhe achten, damit das Grab nicht durch Überwucherung der Beschriftung in Anonymität verfalle. Letzlich entscheidet aber der Nachkomme der Verstorbenen wie das Grab gestaltet wird.
Nach diesem sehr informativen Vortrag bedankte sich Rudi Kellermann recht herzlich bei Hr. Stadler, dankte allen Anwesenden für ihr Interesse und wünschte allen einen guten Heimweg.
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Blumen- und Pflanzenbörse am 06.10.2001.(tom) Wiederum gut besucht war der Stauden- und Pflanzenmarkt der drei Gartenbauvereine Fahlenbach, Rohr/Gambach und Rohrbach auf dem Rohrbacher Rathausplatz. Bereits um 8 Uhr konnte man das Pflanzgut, das den Besitzer wechseln sollte, dort abliefern. In kurzer Zeit fanden sich viele Gartenfreunde ein und entsprechend schnell wechselten die Pflanzen und Stauden ihre Besitzer. Und das ist durchaus im Sinn des Pflanzenmarktes, denn der eine ist froh wenn er seinen Garten wieder etwas verjüngen und auslichten kann, der andere freut sich über preisgünstige Ware mit der er seinen Garten umgestalten kann. Aber nicht nur das Pflanzgut erweckte das Interesse der Besucher, auch die selbstgebundenen Zierkränze erweckten Aufmerksamkeit, die fleißige Hände unter der Leitung von Fr. Lotte Daniel (2. Bürgermeisterin von Rohrbach) gebunden haben.
Kulinarisches wurde den Besuchern auch angeboten: neben den schon traditionellen Kaffee und Kuchen gab es auch Kürbissuppe, eine Besonderheit die zwar dem Namen nach bekannt, aber vielen „in natura“ noch nicht geläufig war. Nach anfänglich zaghaftem Probieren wurde aber allgemein festgestellt, dass man sie durchaus mit Genuß essen kann und eine Bereicherung des Küchenzettels darstellt.
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Ferienpaß 2001(tom) Am 14.08. trug der Obst- und Gartenbauverein Rohrbach wieder seinen Teil zum Gelingen des „Rohrbacher Ferienpasses“ bei. 17 Kinder waren trotz brütender Hitze bereit eine kleine Wanderung mitzumachen. Treffpunkt war der Parkplatz vor der neuen Kirche. Die Kinder wurden von Vorstand Rudi Kellermann und Frau Doris herzlich begrüßt. Über die Rohrbacher Flur führte der Weg über die Autobahnbrücke hinüber zum „Waaler Grund“, entlang den Feldern und Hopfengärten bis nach Waal und schließlich dort zum Spielplatz. Hier wurden die Kinder schon von Hr. Alfred Brummer und seiner Frau erwartet, hatte er doch die Grillwürstchen und Getränke dorthin befördert. Nachdem die Kinder erst Ihren Durst gelöscht hatten konnte mit dem Grillen begonnen werden. Nach einer ausgiebigen Stärkung tollten die Ferienkinder noch lange auf diesem schönen Gemeindespielplatz herum, ehe dann am späten Nachmittag der Heimweg angetreten wurde. Hier machte sich dann doch Müdigkeit unter den Kindern bemerkbar, erst der „Fußmarsch“, dann das Herumtollen auf dem Spielplatz und zu allem noch die hochsommerlichen Temperaturen. Manch eines war froh wenn es die letzten Meter von einer der Begleitpersonen getragen wurde. Aber – schöön war’s. Fotos

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Ein „Muß“ für jeden Gartenfreund: Rohrbacher „Gartler“ besuchten die Bayrische Gartenakademie in Veitshöchheim. (tom) Zu einem Ausflug der besonderen Art, lud kürzlich der Obst- u. Gartenbauverein Rohrbach seine Mitglieder u. Interessenten ein. Auf dem Besuchsprogramm stand die Bayrische Gartenakademie, die Landesanstalt für Wein- u. Gartenbau in Veitshöchheim bei Würzburg. Am vergangenem Sonntag 01.07.2001 war in dieser Gartenanstalt „Tag der offenen Tür“, u. somit einiges für jeden Gartenfreund geboten. Bevor aber die „Rohrbacher Gartler“ diese Gartenanstalt in ihren augenscheinlichen „Besitz“ nahmen, stärkten sie sich kurz vorher noch auf einem Autobahnrastplatz mit einer deftigen Brotzeit. In Veitshöchheim angekommen, wurden sie schon von Stefan Arndt erwartet. Stefan Arndt ist gebürtiger Rohrbacher u. leistet zur Zeit sein Studium für Landschafts und Gartenbau in Veitshöchheim ab. Er hat sich angeboten für die Rohrbacher eine Führung durch diese Anlage zu machen, aber bevor er damit beginnen konnte, mußte er viele Hände schütteln, hatte er doch an diesem Tag seinen 24 Geburtstag. Stefan Arndt nahm sich der Gruppe an, und so konnte mit dem Rundgang begonnen werden. Die Rohrbacher Gartenfreunde kamen voll auf ihre Kosten, allein die Abteilung Gartenbau umfaßt fünf Sachgebiete, nämlich Zierpflanzenbau u. Stauden, den Gemüseanbau, weiterhin das Gebiet Obstbau u. Baumschulen, sowie den integrierten u. ökologischen Gartenbau u. letztendlich das Sachgebiet Betriebswirtschaft u. Technik. In seinen weiteren Ausführungen ging Stefan Arndt dann auf den Weinanbau ein.
Die Landesanstalt Veitshöchheim beinhaltet auch das Staatsweingut mit mehr als 100 Hektar Rebfläche, es gehört zu den größten u. bedeutesten Traditionsweingütern in Deutschland. Einst waren die Besitzer die Fürstbischöfe von Würzburg, der Ursprung läßt sich bis ins 12 Jahrhundert zurückverfolgen.
Nach einem kleinen Rundgang durch das Schulgebäude beendete Stefan Arndt seinen ausführlichen Fachvortrag und überließ es den Rohrbacher Gartler selbst, diese herrliche Anlage zu betrachten. So konnte sich jeder über seine spezielle „Gartenvorliebe“ an Ort und Stelle informieren, oder seine „Lieblingspflanze“ in mehreren alten und neuen Züchtungen aus nächster Nähe betrachten. Ob Anlagen mit Wintergärten, Kübelpflanzen, Zier-Beet- und Balkonpflanzen, Dachbegrünung, Gemüsebeete, Stauden- u. Obstgehölzpflanzungen, in Veitschöchheim ist für jeden Gartenliebhaber was geboten, und zukünftige Gartenbesitzer können sich hier auf´s Beste informieren und beraten lassen.

Nach dieser repräsentativen Gartenschau stand für die Rohrbacher „Gartler“ noch ein ganz anderer Garten auf dem Programm, nämlich der einzige noch im Original erhaltene Rokokogarten in Deutschland, der Schloßgarten von Veitschöchheim. Ob zeitlos schöne Gartenarchitektur aus vergangener Epoche, oder moderne Gartengestaltung heutzutage, in Veitshöchheim liegt beides nahe beieinander. Mit vielen neuen Erfahrungen rund um den Garten, trat man dann die Heimreise an.Fotos

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Radltour am 24.06.2001. Aufgrund der unbeständigen Witterung verschieben wir unsere Radltour auf den 24.06.2001 in der Hoffnung auf besseres Wetter. Der OGV Rohrbach lädt alle Mitglieder und Interessenten zu seiner jährlichen Radltour ein. Geplant ist heuer eine Fahrt durch die Nöttinger Viehweide mit anschliessendem Biergartenbesuch. Abfahrt ist um 10 Uhr beim Stadler Franz (Hofmarkstr. 21). Die Tour ist leicht und auch von Kindern zu bewältigen. Fotos

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Frühjahrsversammlung. Am 6. April lädt der Obst- und Gartenbauverein Rohrbach zur Frühjahrsversammlung ein. Neben der Ehrung langjähriger Mitglieder durch den OGV referiert Frau Wiesheu vom OGV Schweitenkirchen über “ Frühlingssalate mit Kräutern und Gewürzen“.Es soll sogar Kostproben geben. Beginn 19:30 Uhr beim Alten Wirt in Rohrbach.

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Ramadama 2001. Am Samstag den 10. März findet im Landkreis Pfaffenhofen wieder das alljährliche „Ramadama“ statt, bei dem die Vereine in die Fluren ausschwärmen um die Landschaft von den Hinterlassenschaft der Umweltsünder zu befreien. Wie schon in den letzten Jahren beteiligt sich auch der OGV Rohrbach an dieser Aktion. Treffpunkt ist um 9 Uhr an der „Waaler Heubruck“ (das ist die erste Brücke über die Ilm nördlich der Autobahn). Die Aktionsstrecke geht dann in etwa Richtung Bahnlinie und weiter Richtung Bahnhof. Zeitdauer etwa 3 Stunden, auch mit Kindern gut zu gehen. Am Ende der Aktion wartet dann eine zünftige Brotzeit auf die hoffentlich zahlreichen Helfer.

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Schnittkurs. (tom) Am 9. und 10. Februar fand unter Leitung von Hans Singer der diesjährige Schnittkurs statt. Zahlreiche interessierte „Baumschneider“ konnte Vorstand Rudi Kellermann wieder begrüßen, bevor er das Wort an Hans Singer übergab. Dieser erkärte den Anwesenden im theoretischen Teil des Kurses anhand von Dias daß Obstbäume nur dann viele Früchte tragen wenn sie auch richtig geschnitten sind. So muß altes Holz jungen Trieben weichen denn diese können die Früchte besser ernähren. Auch müssen Konkurrenztriebe und Zweige die im Inneren des Baumes wachsen entfernt werden denn sie behindern den Lichteinfall. Zudem ist der Schnitt auch eine wichtige vorbeugende Maßnahme gegen mögliche Krankheites des Baumes. Der beste Zeitpunkt für einen Baum- und Strauchschnitt ist im Winter (mit Ausnahme bei den Frühjahrsblühern!) während der Saftruhe, sofern die Zweige nicht gefroren sind.
Anderntags traf sich die Gruppe dann zum praktischen Teil des Kurses im Obstgarten von Hr.Josef Schleghuber. Dort wurde die gelernte Theorie in die Praxis umgesetzt wobei die Kursteilnehmer sehr schnell merkten daß Theorie und Praxis halt doch zwei Paar Stiefel sind.
Zum Schluß bedankte sich Vorstand Kellermann bei allen Teilnehmern für ihr Kommen und Mitmachen, besonders bei Hans Singer, der den Kurs wieder hervorragend leitete, sowie bei Josef Schleghuber, der seinen Garten wieder zur Verfügung stellte.
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Vortrag. (tom) Am 19. 01.2001 referierte Heilpraktikerin Fr. Barbara Sonten über das Thema „Edelsteine und ihre heilende Wirkung“. Vorstand Rudi Kellermann begrüßte die zahlreich erschienenen Besucher auf das herzlichste. Der Verein habe es sich zur Aufgabe gemacht einmal jährlich auch Themen anzugehen die nichts unmittelbar mir dem Gartenbau zu tun haben, so bereits letztes Jahr der Vortrag von Hr. Dr. Raimund Wilson über die Entwicklung und Geschichte des Teleskops.
Die Riedenburger Heilpraktikerin Fr. Barbara Sonten erläuterte kurz, wie sie vor 25 Jahren aufgrund einer schweren Krankheit zur psychologischen Astrologie und zur Steinheilkunde gefunden hat. Jeder Stein übt eine andere Heilkraft auf uns Menschen aus und so wie die Steine gewachsen sind, so wirken sie auch. Der Stein bestimmt unser Bewusstsein. Wir müssen herausfinden, welcher Stein zu uns passt, meist ist es so dass dies der Körper selbst bestimmt denn unser Organismus ist zuverlässiger als jedes Messgerät. Bei Krankheiten kann jedoch keiner heilen wenn der Heilungsprozess nicht aktiv vom Patienten gewollt wird. Die Steinheilkunde ersetzt nicht den Gang zum Arzt, sie kann nur unterstützend wirken. Die Edelsteinheilkunde gibt es seit Menschengedenken, schon Hildegard von Bingen hat sie im 12. Jhrh. erwähnt, aber erst in letzter Zeit setzt man sich wieder mit dieser Heilkunde auseinander. Seit frühgeschichtlicher Zeit stellen Edelsteine in den Kulturen des Morgen- und Abendlandes eine Verbindung zwischen der sichtbaren und unsichtbaren Welt her. Für die Menschen kamen sie aus der Ewigkeit und wiesen in die Ewigkeit, sie waren immer schon Symbole, niemals nur einfache Materie.
Nach dem zweistündigen äusserst interessanten Vortrag stand die Referentin dann Rede und Antwort auf die zahlreichen Fragen der Anwesenden.
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Immer aktuell:
Sie suchen noch ein Geschenk (für Kommunion / Konfirmation)?

Wir haben da eine Idee……Schenken Sie doch einen Baum! Z.B. einen Apfelbaum. Wie dieser gepflanzt und anschliessend gepflegt wird, damit er später auch Früchte trägt, wird stets im Garten der Eltern eines der Kinder demonstriert. Daß dieses Geschenk durchaus eine Berechtigung hat, auch in einem Zeitalter, in dem bei vielen Kindern das Herz eher für einen Computer oder ein Mountainbike schlägt, davon sind wir überzeugt: Wenn sich die Kinder um ihren Obstsproß kümmern müssen, lernen sie, Verantwortung zu übernehmen und bewußter mit der Natur umzugehen.
Dies ist eine Investition in die Zukunft. Wenn die Kinder später als Erwachsene und frischgebackene Hausbesitzer vor der Aufgabe stehen, den eigenen Garten so anzulegen, daß er auch gefällt, erinnern sie sich gerne an „Ihren“ ersten Baum, vielleicht sogar an den örtl. Gartenbauverein als richtigen Partner.

Auch als Geburtstagsgeschenk ist so ein Baum durchaus willkommen!
Sprechen Sie mit uns, wir beraten Sie gerne
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In unserer neuen schnellen Zeit
erinnert man sich kaum
an einen alten deutschen Brauch,
wonach man einen Baum
am Tag der Kommunion (Konfirmation)
sich pflanzte zum Gedenken.
Den Baum, der diese Sitte hält,
will ich Dir hiermit schenken.