Aktuelles 2011

Aktuelles vom Verein 2011

Herbstversammlung mit Vortrag „Karfiol und Paradeiser“ am 14.10.2011
Mäßig besucht war die diesjährige Herbstversammlung des Rohrbacher Obst.- u. Gartenbauvereins, was aber der Spannung auf dass bevorstehenden Referat keinen Abbruch tat. Doch zuerst begrüßte Vorstand Rudi Kellermann die ca. 20 anwesenden Zuhörer recht herzlich, hielt eine kurze Rückschau auf dass vergangene Jahr, sowie eine kleine Vorschau auf dass Jahresprogramm 2012, und gab dann dass Wort an den Referenten Thomas Janscheck ab.
„Karfiol und Paradeiser“, mit diesem Thema riss Thomas Janscheck die Zuhörer in seinen Bann. Viele Pflanzen und Gemüsesorten, die für uns aus dem täglichen Gebrauch nicht mehr wegzudenken sind, haben ihren Ursprung gar nicht in unserer Region.Seit Alters her sind Pflanzen jeglicher Art wichtig für jede Religion. Frauen waren seit der Antike, und davor schon immer mit dem Garten und Ackerbau vertraut, so Janscheck, was Altägyptische Wandmalereien belegen. Auch das Römische Imperium vor über 2000 Jahren hat bei uns pflanzliche Spuren hinterlassen. So brachten die Römer den Spargel, die „Welsche Nuss“, die Walnuss, sowie den „Karfiol“, denn wir heute Blumenkohl nennen, in unsere Landen. Aus den Ländern des nahen und fernen Ostens, sowie vom afrikanischen Kontinent kamen Gewürze wie Pfeffer, Muskatnuss, Lorbeer, Kerbel oder Salbei zu uns, Gewürze die für unseren heutigen Gebrauch gang und gäbe sind, aber damals für den einfachen Bürger unbezahlbar waren. Erst als man diese Pflanzen und Gewürze bei uns anbauen konnte, waren sie für jedermann erschwinglich. Mit der Entdeckung Amerikas kamen weitere Pflanzen zu uns, so Thomas Janscheck weiter. Die Kartoffel, der Mais, die grüne Bohne, der Kürbis, oder der „Paradeiser“, diese Pflanze nennen wir heute Tomate, der Name ist abgeleitet von den alten Inkas, die diese Pflanze ihrem Gott Tomatl gewidmet haben. Zum Schluss erläuterte Thomas Janscheck noch warum die Religion seit jeher wichtig für alle Kulturen war und ist. Das Wort „Religio“ bedeutet Rückbindung so Janscheck, Rückbindung an etwas an dass man sich Zuwendet, z.B. an die Zeit, oder an einen Raum, und ein Garten ist vergleichbar mit einem Raum, den man pflegt, den man bebaut, dem man Zeit gibt, dem man sich Zuwendet, an dem man sich bindet, seit alters her, so Thomas Janscheck abschließend.
Der Beifall der Zuhörer für diesen Interessanten Vortrag war sehr groß. Vorstand Rudi Kellermann bedankte sich bei Thomas Janscheck recht herzlich, und lud ihn für dass kommende Jahr gleich wieder ein, mit einem neuen Vortrag auf der Herbstversammlung 2012 aufzuwarten.  Foto

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2-Tagesausflug nach Trier am 24. und 25.09.2011
Bei der Abfahrt um 6:00 Uhr versprach das Wetter einen sonnigen Tag. Die Fahrt ging über Nürnberg – Schwabach – Sinsheim, mit einer Unterbrechung nahe Hockenheim für die traditionelle Brotzeitpause. Es gab warmen Leberkäse, frische Brezen, Oktoberfestbier, Kaffee und Kuchen. Danach ging die Fahrt über Heidelberg weiter nach Trier. Die Stimmung im Bus war gut. Um 12:00 Uhr in Trier angekommen, konnten im Hotel Aulmann – direkt im Zentrum der Stadt – die Zimmer belegt werden. Gelegenheit zum Mittagessen.
Um 14:00 Uhr stand die mehrstündige Moselrundfahrt per Bus in die Weinberge, vorbei an romantischen Winzerorten bis nach Bernkastel auf dem Programm.
Der Ausklang des ersten Tages stand jedem frei: entweder die Trierer Museumsnacht oder aber ein Abendessen auf dem Weingut „Deutschherren-Hof“ mit Weinprobe.
Nach einem ausgiebigen Frühstück am zweiten Tag traf man sich zur Stadtbesichtigung. Die Universitätenstadt wartete mit vielen römischen Baudenkmälern, bestehend aus Amphitheater, Barbarathermen, Kaiserthermen, Römerbrücke, Igeler Säule, Dom, Liebfrauenkirche und Porta Nigra auf. Viele dieser Bauwerke zählen seit 1986 zum UNESCO-Welterbe. Nach dem Mittagessen noch eine Stunde zur freien Verfügung, dann gings auf zur Rückfahrt durchs Lahntal, über Limburg nach Speyer. Da wir gut im Zeitplan lagen, nutzten wir die Gelegenheit und besuchten den Dom in Speyer.
Die frischen Sonntagssemmeln, kalter Leberkäse, sowie Kaffee und Kuchen rundeten diesen Zwischenstop zu aller Zufriedenheit ab.
Bei der Heimfahrt waren sich alle einig: Ein toller Ausflug mit vielen Sehenswürdigkeiten, reichlich Kultur, herrlichem Reisewetter und guter Stimmung. Dabei kann man in 2 Tagen auch etwas mehr als 1100km zurücklegen.  Fotos

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Grillfest am 30.07.2011
Der Wettergott ist den Rohrbacher Gartlern heuer nicht gut gesonnen. Der Schnittkurs musste verlegt werden und die Radltour zwei Mal verschoben, bzw. ganz abgesagt werden. Absagen wollten wir des gemütliche Grillfest wegen schlechtem Wetter aber auf gar keinen Fall, so hat sich Familie Ehrl kurzfristig bereit erklärt, ihren Garten zur Verfügung zu stellen. Gegrillt wurde nach Herzenslust.

Im beheizten Pavillon waren alle Plätze besetzt, die gute Stimmung bei Freibier, Kaffee und Kuchen hielt bis spät in die Abendstunden, wie man an den Bildern erkennen kann.  Fotos

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Frühjahrsversammlung am 06.05.2011
Für die Besucher hat sich die Anreise gelohnt, denn die Gerolsbacher Blütenkönigin und der Vorstand der Gerolsbacher Gartler, Michael Maurer, statteten ihrem Rohrbacher Patenverein einen Besuch ab. Bevor es an das „Eingemachte“ ging, hieß Rudi Kellermann, Vorstand der Rohrbacher Gartler alle Gäste, sowie die Gerolsbacher Ehrengäste, sehr herzlich willkommen. Julia Lachner, die diesjährige Blütenkönigin von Gerolsbach stellte sich persönlich vor, und hieß ihrerseits die Gäste willkommen. Anschließend gab der Vorstand das Wort an Kassier Hans-Peter Homann weiter, der einen sehr soliden Kassenbericht für das abgelaufene Jahr 2010 vorlegen konnte. Des weiteren gab Rudi Kellermann Informationen für den Ausflug nach Trier am 24./25.09.11, der ältesten Stadt Deutschlands bekannt. Anmelden dazu kann man sich ab sofort beim Vortand, Tel. Nr. 08442/ 8659, oder beim Kassier Hans-Peter Homann, Tel. 08442/ 7081. Nach den Informationen und den Zahlen des Kassenberichts folgte dann ein Bildervortrag über Ausflüge und Veranstaltungen des Vereins von 1967 bis zur 100-Jahrfeier im Jahre 2006. Viele Erinnerungen wurden dabei wach, und so mancher von den anwesenden erkannte Menschen auf den Bildern, die schon lange nicht mehr unter uns weilen.
Zum Schluss dankte Rudi Kellermann allen, die den Weg zu dieser Veranstaltung gefunden haben, allen voran den Ehrengästen aus Gerolsbach, Blütenkönigin Julia Lachner und Obst- und  Gartenbauvorstand Michael Maurer, für ihr kommen und wünschte allen einen guten Heimweg.  Fotos

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Schnittkurs am 12.02.2011
Trotz des nasskaltem Wetter fanden sich zahlreiche Teilnehmer zum Schnittkurs an der St.-Kastulus-Straße ein. Es wurden Merkblätter verteilt und Kursleiter Andreas Dembowski begann den theoretischen Teil mit Hinweisen auf Veredelungsunterlagen, Kronenaufbau, Saftwaage und Fruchtansatz. Also über generelles Wissen der Schnittgesetze im Obstbau.
Im Anschluss daran hatte jeder Interessent die Möglichkeit, sein theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen. Dem einen oder anderen „Neuling“ unter dem Baumschneidern bereitete so mancher Baum freilich Kopfzerbrechen. Aber mit dem Beistand des Kursleiters fand man immer die optimale Lösung.
Die Gruppe diskutierte viel und war fleißig, somit wurden alle Bäume, der vor einigen Jahren von Heinz Huber ins Leben gerufenen Streuobstwiese geschnitten.
Neugierig sind die Kursteilnehmer auf den Blütenansatz im Frühjahr und auf die Früchte ihrer Arbeit im Spätsommer. Da es sich um noch relativ junge Bäume handelte, einigte man sich auf einen zweiten Termin am folgenden Samstag, an dem dann in Josef Schleghubers Garten die alten Obstbäume und Beerensträucher geschnitten werden.  Fotos