Aktuelles 2009

Aktuelles vom Verein 2009

Auf der Sitzung vom 3.11.2009 wurden auch zwei „alt gediente“ Vorstandsmitglieder verabschiedet. Es handelte sich dabei um Hr. Wendelin Schrott, sowie Hr. Fritz Taubald.

Wendelin Schrott ist seit 1978 Mitglied im Verein, war von 1997 bis 2001 zweiter Vorstand des OGV Rohrbach und seither dann als Beisitzer tätig. Wenn er nicht gerade auf Reisen war, so Vorstand Rudi Kellermann, diente er dem Verein immer „zur besten Verwendung“.
Hr. Schrott bekam als „Dankeschön“ für seine vielen Tätigkeiten ein Aquarellbild mit der Ansicht des alten Rohrbacher Bahnhofs überreicht, denn schließlich war er in seinem beruflichen Leben als Fahrdienstleiter der DB im Rohrbacher Stellwerk beschäftigt. Nach 25 Mitgliedsjahren wurde Wendelin Schrott im Jahre 2003 mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet.

Fritz Taubald wurde als nächster verabschiedet. Er trat ebenfalls bereits 1978 in den Verein ein. 2003 wurde Fritz Taubald mit der Ehrennadel in Silber (25 Jahre Mitgliedschaft), und 2007 mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet (27 Jahre aktiv in der Vereinsleitung).
Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass am 27. Juli 1997 der OGV Rohrbach der erste Gartenbauverein im Landkreis Pfaffenhofen war, der eine eigene Homepage im Internet präsentieren konnte. Besucher auf der Homepage bisher: 34067 (Stand: 03.11.09, 17.00 Uhr). Im Jahr 1998 fertigte Taubald ferner das Holzwappen an (1981 von Vorstand Jähnke entworfen), mit dem sich der Verein bei seinen Veranstaltungen präsentiert. Des weiteren, so Vorstand Kellermann, war Hr. Taubald eine treibende Kraft bei unserer 100-Jahrfeier im Jahr 2006. Die Festschrift sowie das Gedenkkreuz für die verstorbenen Mitglieder waren „seine“ Werke, bei denen er als „Antriebskraft“ und Begleiter bis zur Fertigstellung keine Ruhe fand. Ein heute noch sehenswertes Zeichen seiner wertvollen Mitarbeit, so Rudi Kellermann. Als Dank bekam Hr. Taubald ein Aquarellbild von unserem Gedenkkreuz überreicht.

Beide Aquarellbilder wurden vom Rohrbacher Hobbymaler Josef Spratter gestaltet. Fotos

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Verabschiedung Hr. Spitzfaden
Mit der Neu- bzw. Wiederwahl der Vorstandschaft am 17.10.2009 ergaben sich doch einige Veränderungen. Durch den Weggang von vier Beisitzern reduzierte sich die Vereinsleitung von bisher zwölf auf nunmehr acht Mitglieder, was sicher auch dem reduzierten Mitgliederstand Rechnung trug. Nicht mehr zur Wahl standen Hr. Spitzfaden, Fr. Fesl, Hr. Taubald und Hr. Schrott. Letzterer ging – altersbedingt – auch mit seinen privaten Aktivitäten in der Ruhestand, Hr. Taubald wollte nach 29 Jahren Aktivität in der Vorstandschaft jüngeren Kollegen Platz machen, Fr. Fesl hat auf Grund häuslicher bzw. familiärer Umstände keine Zeit mehr und Hr. Spitzfaden hat die Region der Hallertau verlassen und nun seinen Wohnsitz in Regensburg aufgeschlagen.

Spitzfaden lud die gesamte Vorstandschaft am 24.10. zu einem Abschiedsessen ein, bei dem Vorstand Kellermann kurz den Zeitraum beschrieb, den Hr. Spitzfaden dem OGV Rohrbach widmete: Bereits zur Zeit des Vaters vom jetzigen Vorstand, Hr. Pius Kellermann (Vorstand von 1964-1980),  trat Hartwig Spitzfaden dem Verein bei, man schieb damals das Jahr 1970. Danach war er immer aktiv am Vereinsgeschehen beteiligt und stellte sich bis zum 17.10.2009 immer wieder zur Wahl als Beisitzer. In all den Jahren griff man gerne auf die Erfahrungen des langjährigen Mitglieds zurück, der sich gerne und zuverlässig engagierte.
So leid es der neuen Vorstandschaft auch tat, aus Regensburg ist nun mal keine aktive Teilnahme in der Vorstandschaft mehr möglich. So bedauerte Kellermann seinen Weggang nach nunmehr 39 Jahren und überreichte ihm als Abschiedsgeschenk ein Bild von der Ortsansicht Waal, der früheren Heimat von Hartwig Spitzaden. Gemalt wurde dieses von Josef  Spratter, einem Hobbymaler aus Rohrbach. Musikalisch untermalt wurde der Abend von Zitherspieler Konrad Stopfer, der bereits seit 1997 Mitglied der Vereinsleitung ist. Fotos

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Jahreshauptversammlung
(17.10.2009).
Nach der Begrüßung durch den Vorstand Rudolf Kellermann und einer Gedenkminute für unsere verstorbenen Mitglieder berichtete Kassier Hans-Peter Homann über den Kassenstand und die Verwendung des Vereinsvermögens in der letzten Amtsperiode dieser Vorstandschaft. Die 100-Jahr-Feier des Vereins im Jahr 2006 halbierte in etwas den Kontostand, die Anschaffungen neuer Geräte (Vertikutierer, Heckenschere) bzw. deren Reparatur machten weitere Ausgaben notwendig. Auch verschiedene Veranstaltungen aus dem Jahresprogramm des Vereins mussten bezuschusst werden (Ferienpass, Ausflüge, Vorträge).  Da der Jahresbeitrag seit 1996 unverändert 16 EUR beträgt (vor 2002: 30 DM) und dem Verein pro Mitglied wegen Gartenratgeber und Abgaben an übergeordnete Institutionen (Landesverband, Bezirksverband, Kreisverband sowie Unfallversicherung) heute nur noch 3,99 EUR bleiben, wurde wegen der gestiegenen Anschaffungskosten heuer die Leihgebühren für Vertikutierer und Heckenschere heraufgesetzt.

Nach dem (positiven) Bericht der Kassenprüfer konnte die Vorstandschaft entlastet werden.
Für die folgende Neuwahl stellte sich Hr. Artinger als Wahlleiter zur Verfügung. Das Ergebnis: Die neue Vereinsleitung ist (fast) identisch mit der bisherigen Führungsmannschaft:

1. Vorstand: Rudolf Kellermann.
2. Vorstand: Andreas Dembowski
Kassier: Hans-Peter Homann
Schriftführer: Anton Merkl

Als Beisitzer wurden gewählt:
Stefan Arndt, Josef Ehrl, Siegfried Schwarzmeier und Konrad Stopfer.

Die vorgesehene Ehrung mit Silber- und Goldmedaillen musste entfallen, da keines der zu ehrenden Mitglieder erschienen war (teilweise entschuldigt).

Nach einer kurzen Pause referierte die Staudengärtnerin Frau Birgit Loy über „Kübelpflanzen – Pflege und Überwinterung“:
Kübelpflanzen gibt es schon seit der Zeit der Römer. Pflanzen, die eigentlich nicht in unseren Breiten beheimatet sind, finden wir in Pflanzgefäßen vorwiegend auf Balkonen, Terrassen und Innenhöfen, wo sie ein attraktiver Blickfang sind.

Im Sommer lassen sich die meisten Pflanzen problemlos kultivieren. Bedingt durch die Wuchshöhe ist jedoch nicht jede Pflanze für jeden Aufstellungsort geeignet.
Nach dem Kauf der meist gedrungen gewachsenen „Kübelkinder“ folgt meist das Umtopfen. Eine Tonscherbe zum Abdecken der Ablauföffnung im Boden des Gefäßes und Blähton oder Kies bilden den „Fuß“, abgedeckt mit einem Flies. Darüber kommt die Pflanzerde. Der Neuling mit aufgerautem Wurzelballen wird so tief gepflanzt, dass zum Topfrand noch ca. 2 cm Gießrand bleiben.
Als neue Pflanzgefäße eignen sich Terrakotta -Gefäße ebenso wie Ton- oder Keramiktöpfe sowie Holzkübel (diese evtl. mit Luftpolsterfolie auskleiden). Wichtig ist bei allen das Abzugsloch im Boden.
Zum Überwintern sollte man darauf achten, dass die Kübel unkrautfrei sind und die Pflanze keine Schädlinge (Blatt- oder Schildläuse, weiße Fliege) mit ins Winterquartier nehmen.
Nachfolgend brachte uns die Referentin die Bedürfnisse vieler unserer Kübelpflanzen (Düngung,  Bewässerung) näher, sowohl während deren „aktiven“ Zeit (im Sommer) als auch während der Ruhephase im Winter.
Schade, dass dieser interessante Vortrag nicht mehr Zuhörer hatte. Fotos

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Fahrt nach Rüdesheim (3./4.10.2009)
(tom) Der Rheingau, und dort speziell die reizvolle Stadt Rüdesheim waren Ziel des zweitägigen Ausflugs, den der Rohrbacher Obst- u. Gartenbauverein am ersten Oktoberwochenende 2009 veranstaltete. In Rüdesheim angekommen, bot sich allen ein herrlicher Blick: Rechter Hand Rüdesheim, auf der anderen Flussseite Bingen, und es schien so, als ob beide Orte an diesem Spätsommertag um die Wette leuchten würden.

Nachdem alle Mitfahrer ihr Quartier bezogen hatten, bot sich die Möglichkeit einer Stadtführung an, und auf dieser konnte man interessante Einzelheiten von Rüdesheim erfahren, vom Ursprung der Stadt im Mittelalter bis in die heutige Zeit.
Die Zeit danach konnte jeder für sich selbst nutzen, sei es nochmals bei einem Spaziergang durch die Stadt oder einen Besuch in einem der vielen Weinlokale, die sich eines nach dem anderen aneinander reihen, überwiegend in der weltberühmten „Rüdesheimer Drosselgasse“.
Am anderen Morgen war eine Fahrt mit dem „Winzerexpress“ angesagt. Dieser motorisierte „Zug“ auf Gummirädern kutschierte die Rohrbacher Reisegruppe noch einmal durch Rüdesheim und dann anschließend hinauf zu den Weinbergen über der Stadt. So konnte man nochmals einen herrlichen Blick auf den Rheingau genießen, auf ein Gebiet, das wegen des fast mediterranen Klimas schon die Römer zu schätzen wussten und hier Wein anbauten. Auch vieles über den Weinanbau selbst konnte mit nach Hause genommen werden, denn beim anschließenden Besuch einer Winzerei konnten die Rohrbacher „Gartler“ bei einer Weinverkostung viel Wissenswertes über die Rebsorte Riesling und die daraus gewonnenen Weine erfahren.
Auch das Wirken der Hildegard von Bingen im Rheingau wurde nicht vergessen, ihre Gebeine ruhen in der Pfarrkirche St. Hildegard in Rüdesheim in einem goldenen Reliquienschrein, und über der Stadt, umgeben von Weingärten, befindet sich die Abtei St. Hildegard. Dort angekommen traf sich die Reisegruppe mit Pater Tuomaeni aus Tansania. Dieser war vor zwei Jahren während der Sommerferien Aushilfsgeistlicher in Rohrbach.
Der letzte Abstecher führte dann zum nahe gelegenen Niederwalddenkmal, dessen zwölf Meter hohe Bronzestatue der Germania an den deutsch-französischen Krieg von 1870/1871 und an das Deutsche Kaiserreich erinnert. Mit einem letzten Blick auf die gegenüber dem Rhein gelegene Stadt Bingen und vielen schönen Eindrücken trat man dann am Spätnachmittag die Heimreise in die Holledau an.  Fotos

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Ferienpass – Wasserversorgung „Waaler Gruppe“(03.08.2009)
Bei bedecktem Himmel – aber trocken – spazierten 27 Kinder im Rahmen des Ferienpasses mit Betreuern vom Obst- und Gartenbauverein nach Waal, um dort den Ursprung unseres Trinkwassers in Augenschein zu nehmen.
Nach rund 45 Minuten erreichte die Wandergruppe den Spielplatz in Waal, an dem schon der Wasserwart der Gemeinde, Hr. Josef Mayr, auf uns wartete. Zuerst öffnete er für uns die Abdeckungen zu Brunnen 5 um zu zeigen wie das Trinkwasser aus diesem 80m tiefen „Loch“ in das Leitungsnetz gepumpt wird.
Daneben gab es noch ein paar technische Informationen: Brunnen 5 ist 80m tief, die Unterwasserpumpe hängt in 78m Tiefe. Inbetriebnahme war in den Jahren 2000/2001. Fördermenge 28 ltr/sec (100,8 cbm/h).
Außerdem gibt es noch einen zweiten Brunnen, den mit der Nummer 4 (die Brunnen 1-3 sind in der Zwischenzeit nicht mehr in Betrieb) mit einer Tiefe von 113m. Das Wasser wird hier in einer Tiefe von 62m entnommen und wird seit 1994 gefördert. Fördermenge ist hier 22 ltr/sec (79,2 cbm/h).
Nach einer gründlichen Inspektion durch die Kinder führte uns Hr. Mayr zum Maschinenhaus und erklärte dort die Filter und Aufbereitungsanlage (Durchsatz 114 cbm/h). Außerdem befinden sich im Maschinenhaus noch zwei Saugbehälter (je 51 cbm) sowie die 3 Förderpumpen, die das aufbereitete Trinkwasser zum Hochbehälter nach St. Kastl befördern.

Warum nach St. Kastl?
Der 2000 cbm fassende Hochbehälter dort liegt 487m über NN, also ca. 60m über der durchschnittlichen Meereshöhe vom Gemeindegebiet Rohrbach und schafft so auf
ganz natürliche Weise einen Wasserdruck von 6 bar, der bei uns allen am Hausanschluss zur Verfügung steht.
Versorgt werden neben Rohrbach die 7 Ortsteile Ossenzhausen, Waal, Rohr, Rinnberg, Gambach, Ottersried und Fürholzen. Vom Gemeindegebiet Reichertshofen werden außerdem die 9 Ortsteile Langenbruck, Winden a. Aign, Hög, Ronnweg, Agelsberg, Stöffel, St. Kastl, Au/Aign und Dörfl versorgt. Das sind zusammen ca. 2800 Hausanschlüsse mit etwa 9000 Personen, die über ein 90 km langes Rohrnetz versorgt werden (Zahlen Stand 2008).

Nach soviel Zahlen waren alle nicht mehr aufnahmefähig und freuten sich auf die versprochene Brotzeit auf dem Spielplatz nebenan. Um 17 Uhr waren dann auch die Eltern da, die den Ferienkindern den Heimmarsch zu Fuß ersparten und sie mit dem Auto abholten. Fotos

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Grillfest des Vereins(1.8.2009)
An einem wunderschönen Hochsommertag traf sich der Obst- und Gartenbauverein Rohrbach zum jährlichen Grillfest auf der Streuobstwiese von J. Schleghuber. Etwa 20 Personen trafen sich dort um Erfahrungen auszutauschen und/oder einfach zu einem gemütlichen Beisammensein.

Die Getränke wurden vom OGV gestellt, Salate und Grillgut hat jeder selbst mitgebracht. Ab ca. 18 Uhr roch es dann sehr verführerisch im Garten, als die verschiedensten Wurst- und Fleischstücke auf dem offenen Feuer zur „Genussreife“ gebracht wurden. Salate und Dressings waren ausreichend vorhanden, so dass jeder satt werden konnte.
Ein ganz besonderes Schmankerl war aber nicht kulinarischer Art, sondern das Zitherspiel von unserem Vereinsmitglied Konrad Stopfer, der die Wartezeit zwischen den einzelnen Gängen musikalisch überbrückte. Auch von dieser Stelle noch mal herzlichen Dank für die schöne Idee, die Zither mitzubringen.
Der spätere Abend überraschte uns noch mit einer sehr interessanten Wolkenstimmung (siehe Fotos) und einer lauen Nacht, so dass die letzten Besucher erst gingen, als die Kerzen schon fast heruntergebrannt waren. Fotos

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Natur in Rain, Ausflug zur Gartenschau nach Rain am Lech am 21.6.2003.
Mit bangen Blicken zum Himmel startete der OGV Rohrbach seinen Besuch der „kleinen Landesgartenschau“ nach Rain am Lech, hatte der Wetterbericht doch wechselhaftes Wetter bei kühlen Temperaturen angesagt. Das mit den kühlen Temperaturen war wörtlich zu nehmen, denn für Sommeranfang war es mit 13 Grad ungewöhnlich kalt. Nach einer kurzen Rast auf einem Parkplatz vor Rain ging die Fahrt weiter zur „romantischen Blumenstadt am Lech“.
Die Zeit bis zum Start des größten Blumencorsos in Deutschland nutzten die Teilnehmer mit der Besichtigung der Gartenschau-Anlagen, mit einem Stadtbummel und mit einem Imbiss in einer der vielen Gaststätten. Pünktlich um 13:30 Uhr fielen dann ein paar Regentropfen, die aber sehr schnell wieder verschwanden. Der Corso (verspäteter Beginn 14:00 Uhr), der sich über zwei Stunden hinzog, begeisterte die ca. 55.000 Zuschauer nicht nur durch die Farbenpracht der geschmückten Autos und Wagen. Die kunstvollen Arrangements mit teils exotischen Pflanzen muss man einfach gesehen haben. Insgesamt waren auf der Strecke des Blumencorsos 12 Prunkwagen, 30 geschmückte Personenwagen, 20 Musikkapellen, örtliche Vereine, Pferdegespanne und Nostalgiegruppen in einem Zug unterwegs. „Super – Wahnsinn – einzigartig – ein Wagen ist schöner als der andere“ – so lautete nur ein Teil der Aussagen, die die Besucher entlang der Corsostrecke machten. Die Fotos können nur ein schwaches Bild wiedergeben von der Farbenpracht und vom Aufwand der 60 Floristen aus Holland, die mit 100 Floristen der Fa. Dehner über 400.000 Blüten auf den Wagen anbrachten. Es war wirklich ein Höhepunkt der Gartenschau!
Nach dem Umzug, den die Fa. Dehner gemeinsam mit der Stadt Rain anlässlich der diesjährigen Gartenschau veranstaltet hat, erwartete uns der Bus wieder zur Heimfahrt. Fotos

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Radltour am Vatertag (21.05.2009):
Gut 20 Personen sind der Einladung gefolgt, an unserer Radltour 2009 teilzunehmen. Die Fahrt lief unter dem Motto: „durch den Geisenfelder Forst“.

Über Fahlenbach, Königsfeld, ging es entlang der Ilm Richtung Geisenfeld. Kurz vor Geisenfeld bog die Gruppe links ab Richtung Holzleiten. Gleich hinter dieser kleinen Ortschaft führte der Weg in den Forst, der uns zum eigentlichen Ziel, dem „Exotenwald Mitterbachl“ brachte.
Diesen Exotenwald, mitten im Geisenfelder Forst, hat 1899 der königl. Bayrische Forstmeister Georg Ritter von Besnard, Edler von Schlangenheim, der von 1894 bis 1902 das Geisenfelder Forstamt leitete, angelegt. Georg von Besnard ist 1903 verstorben und auf dem alten Geisenfelder Friedhof beerdigt. Nach Auflösung dieses Friedhofs in den 60- ziger Jahren des Zwanzigsten Jahrhunderts, wurde sein Grabstein ihm zu Ehren in seinem Exotenwäldchen, das unter anderen Coloradotannen,
Weißtanne, Rotahorn, Japanische Lärche, u. andere, nicht heimische Nadel u. Laubbäume enthält, aufgestellt. Nach diesem kleinen Zwischenstopp steuerte die Radlergruppe dann die nahe gelegene Ausflugsgaststätte „zum Fuchsbau“ an, wo sich alle kräftig gestärkt haben, ehe man den Heimweg antrat. Fotos

Schrifttafel Mitterbachl als PDF

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Am 26. Mai war in unserer Tageszeitung (Pfaffenhofener Kurier, S. 11)zu lesen:

Giftige Pflanze breitet sich weiter aus
Jakobskreuzkraut auch für den Menschen schädlich / Pferde besonders gefährdet.     Original-Artikel hier.

Eine auch für den Menschen gefährliche Giftpflanze verbreitet sich in Deutschland rasch: das Jakobskreuzkraut, das auch Jakobsgreiskraut genannt wird. Das gelb blühende Gewächs produziert sogenannte Pyrrolizidinalkaloide, die in geringen Mengen langfristig Leberkrebs und in großen Mengen direkt einen Leberschaden verursachen können, wie Experten von der Bonner Universität gestern erläuterten.
In Baden-Württemberg habe es inzwischen einen Todesfall mit Pyrrolizidinalkaloiden beim Menschen gegeben, berichtete Helmut Wiedenfeld von der Bonner Universität. Eine Frau habe während ihrer Schwangerschaft große Mengen eines Gesundheitstees getrunken, der eine Pflanze mit solchen Pyrrolizidinalkaloiden enthielt. Dadurch sei die Leber des Fötus so sehr geschädigt worden, dass das Kind kurz nach der Geburt verstarb.
Besonders gefährdet sind Pferde. „Inzwischen häufen sich in ganz Deutschland Todesfälle bei Pferden„, berichtete Wiedenfeld. Generell bestehe zwar kein Grund zur Panik. „Aber wir müssen die Pflanze mit aller Macht bekämpfen, auch mit Herbiziden.“ Die genügsame Pflanze wächst am Wegesrand oder Weiden. Ihre wachsende Verbreitung sei auch darauf zurückzuführen, dass Brachflachen nicht mit Herbiziden behandelt würden und dort bereits „riesige Monokulturen“ entstünden, erklärte Wiedenfeld.
Auch in Bayern wurde schon in den vergangenen Jahren eine Verseuchung mit dem Jakobskreuzkraut beobachtet. Die Pflanzen sind ein- bis zweijährig und vermehren sich über Samen. Dabei ist das „Greiskraut“ nur eines von 20 Kreuzkräutern, von denen sich einige massiv ausgebreitet haben.

Forscher am pharmazeutischen Institut der Universität Bonn untersuchen, ob die toxischen Stoffe auch in die Nahrungsmittelkette kommen können. Sie gehen unter anderem dem Hinweis nach, dass das Gift in die Milch von Kühen gelangen könnte, die das Jakobskreuzkraut gefressen haben. Durch Bienen kann es zudem in Honig gelangen; dort wurde es bereits nachgewiesen.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.jacobskreuzkraut.de  sowie bei den zuständigen Landwirtschaftsämtern. 

DK/dpa

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Gartenparadiese Südenglands(17.04.2009)
Mit einer Aufzählung der bereits gewesenen Aktivitäten des Obst- und Gartenbauvereins begrüßte Vorstand Kellermann  die Referentin und die Zuhörer des Vortragsabends. Der Ausflug zur Gartenschau nach Rain am Lech am 21. Juni wird inclusive Eintrittsgeld 25 EUR pro Person kosten, vorausgesetzt der Bus wird voll. An diesem Tag – und nur an diesem – findet der Blumencorso statt, 15 prächtig geschmückte Blumenwägen, die eine außerge-wöhnliche floristische Meisterleistung zeigen. Anmeldung ab sofort beim Kassier Hr. Homann, Ahornstr. 19 oder beim Vorstand Kellermann, Fahlenbacher Str. 26. Bezahlung bei Anmeldung.

Danach übergab der Vorstand das Wort an die aus Augsburg angereiste Referentin. 

Lassen Sie sich bezaubern durch Blütenträume in den Gärten Südenglands. Wenn Sie Ihr Herz an Staudengärten verloren haben, dann sind Sie in diesem Diavortrag genau richtig. Hier lernen Sie die schönsten Gärten Südenglands kennen, vom berühmten Sissinghurst Garden bis zum paradiesischen Hadspen Garden kennen.

Soweit der einleitende Text zum Vortrag von Fr. Christiane Gokorsch, den der Obst- und Gartenbauverein Rohrbach am letzten Freitag anbot. Frau Gokorsch – selbst Gartenarchitektin – erklärte anfangs bei dieser mit nur 12 Besuchern  fast familiären Veranstaltung warum gerade England so interessant ist:
Gärtnern ist Volkssport Nr.1 in England, Gärten sind das Top Thema der Medien.

Ursache dafür ist das sehr gute Pflanzenklima, bedingt durch den sehr gleichmäßig verteilten Regen und den klimatischen Einfluss des Golfstroms. Für uns unvorstellbar: selbst unter Bäumen gibt es noch dichten Rasen.

Ca. 1720 ist der Gartenstil der Engländer auch bei uns populär geworden und hat zur Anlage der „Englischen Gärten“ geführt, der Natur nachempfundene Anlagen mit Hügeln und Tälern. Inzwischen geht die Tendenz zurück zum Blütengarten, zum architektonischen Garten mit geraden Achsen.

In den mitgebrachten Dias, die Frau Gokorsch alle selbst während ihrer vielfachen Aufenthalte in Südengland aufgenommen hat, wurden wir eingeführt in die traditionellen Staudengärten dieser Region. Von einem Hintergrund (meist eine alte Backsteinmauer) reihen sich stufenweise nach vorne die verschiedensten Stauden und Gräser, entweder Ton in Ton – unterbrochen durch unterschiedliche Grüntöne – oder auch Bauerngärten mit kräftigen Farben.

Da sich teilweise die Räume des täglichen Lebens in verschiedenen Gebäudeteilen innerhalb des Gartens befinden sind dort auch die Wegebeziehungen im Garten wichtig, weil zum Wechseln in einen anderen Raum nur der Weg durch den Garten führt. Wir finden nacht-duftende Pflanzen vor dem Schlafzimmer wie auch entspannende Pergolen zum Verweilen (siehe Bild aus dem „weißen Garten“, der nur weiß blühende Pflanzen enthält).

Aufnahmen aus den Gärten von Sissinghurst, Stourton Flower Garden, East Lambrook Manor Garden und dem Mottisfont Abbey Garden bezauberten die Zuhörer, nicht nur durch die Vielfalt der Pflanzen sondern auch durch das gekonnt „zufällige“ Arrangieren der Pflanzen. 

Bedingt durch die Größe der Anlagen (in einem Beispiel 4,5 engl. Morgen, was ca. 18.000 qm entspricht) und den bis zu 200.000 Besuchern im Jahr werden Eintritts-Tickets nach Uhrzeit gestaffelt ausgegeben. Die Eintrittsgelder werden dann zur Pflege der Anlagen verwendet aber auch  für wohltätige Zwecke gespendet.

Am Schluss dieses kurzweiligen Vortrags, der wirklich mehr Zuhörer verdient hätte, bedankte sich Vorstand Rudi Kellermann bei der Referentin und den Gästen und wünschte allen eine gute Heimfahrt. Fotos

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Ruhebänke aufgestellt
In der Woche vor Ostern hat der OGV Rohrbach die verbliebenen Rühebänke hergerichtet und wieder aufgestellt. Durch mutwillige Zerstörung konnten von den ehemals 12 vorhandenen Ruhebänken nur noch 10 funktionsfähig gemacht werden.
Die Ruhebänke wurden an folgenden Standorten aufgestellt.

1          Rathausplatz,
2          alter Maibaumplatz,
3          Sparkasse / Wasserwerk,
4          Ilmbrücke / Mautanger;
5          Schulbushaltestelle Edenthalweg / Fa. Blank,
6          Bahnübergang / Gewerbegebiet,
7          Serbenweg / Rückhaltebecken,
8          Amtmannweg / Stocker;
9          Salvatorstr. / Kiesweg Richtung Sportgelände,
10        gegenüber Recyclinghof / unter der Weide

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„Goldene Rose“ für Heinz Huber
Höchste Gartlerauszeichnung

Zwei hohe Ehrungen wurden beim Gartler-Kreisverband Heinz Huber ("Goldene Rose", 3. von rechts) und Hermann Schmid ("Ehrengabe", 2. von links) zuteil. Mit auf dem Bild sind außerdem der Bezirksvorsitzender Helmut Satzl (links), Blütenkönigin Annika Burger (3. von links), Blütenprinzessin Magdalena Knöferl (2. von rechts) und Kreisvorsitzender Bernhard Engelhard (rechts). Foto: Ermert

Zwei hohe Ehrungen wurden beim Gartler-Kreisverband Heinz Huber („Goldene Rose“, 3. von rechts) und Hermann Schmid („Ehrengabe“, 2. von links) zuteil. Mit auf dem Bild sind außerdem der Bezirksvorsitzender Helmut Satzl (links), Blütenkönigin Annika Burger (3. von links), Blütenprinzessin Magdalena Knöferl (2. von rechts) und Kreisvorsitzender Bernhard Engelhard (rechts). Foto: Ermert

Rohrbach/Eschelbach (pat) Mit zwei Ehrungen für außergewöhnliches Engagement wartete der Kreisverband für Gartenbau und Landschaftspflege bei seiner Frühjahrsversammlung auf. Heinz Huber bekam dabei die „goldene Rose“ verliehen, die höchste Auszeichnung, die der Landesverband vergibt.

Heinz Huber wirkt seit 30 Jahren als Geschäftsführer des Kreisverbandes und unterstützt in dieser Funktion alle 28 Ortsvereine im Umkreis bei ihrer Arbeit. Als Organisator von Wettbewerben wie „Der grüne Friedhof“ oder „Der schönste Hausgarten“, von verschiedenen Malwettbewerben und als Motor hinter dem phänologischen Kalender hat er sich ebenso einen Namen gemacht wie bei der Ausbildung von Gartenpflegern. Baumpflege und Schnittkurse sind sein Spezialgebiet, aber auch Vorträge und Radtouren, mit denen er den Blick für die Schönheiten der Natur bei Kindern und Erwachsenen schärft.
Als ihm der Bezirksvorsitzende Helmut Satzl die „goldene Rose“ anheftete, die im Landkreis gerade einmal vier Personen tragen dürfen, war Huber überrascht und gerührt gleichzeitig. „Von diesen 30 Jahren ist mir kein Tag schwer gefallen. Im Gegenteil, ich frage mich eher, wo sind sie nur alle hin“, meinte Huber, der nicht vorhat, in den Ruhestand zu gehen. „Das eine oder andere Jahr werde ich diesen Job noch weitermachen“.
Dabei war er nicht der einzige, der an diesem Abend eine hochkarätige Ehrung erfuhr. Helmut Satzl hob zudem die Tätigkeiten des langjährigen Ortsvorsitzenden Hermann Schmid heraus. 24 Jahre lang stand Schmid an der Spitze der Gartler von Baar-Ebenhausen. Vor sechs Jahren entschied er sich dann zum Rückzug von der Vereinsspitze und brachte sich seither mehr und mehr in die Arbeiten des Kreisverbandes ein. Vorträge über Wildkräuter und Pilze, Wanderungen und die Mithilfe bei der Organisation von Ausstellungen brachte ihm nun die so genannte „Ehrengabe“ des Bezirksverbandes ein.
……..
Erschienen im PK vom 6.4.2009 Seite 27

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28.03.2009 Ramadama
Von strahlendem Wetter begleitet haben die Vereine des Landkreises Pfaffenhofen heuer die Fluren von den Hinterlassenschaften gedankenloser Bürger gesäubert. Neben den „alltäglichen“ Wegwerfartikeln wie Glas- und Plastikflaschen musste der Obst- und Gartenbauverein Rohrbach auf seinem Weg auch Autoreifen aufsammeln, die neben diversen anderen unverrottbaren Materialien gesammelt und schließlich am Bauhof in Rohrbach ordnungsgemäß entsorgt wurden.
Mit 11 Personen – darunter 5 Kinder – war der OGV wieder in üblicher Besetzung vertreten. Die zu säubernde Strecke war, wie auch schon in der Vergangenheit, der Weg von der Waaler Strasse nördlich und südlich der Autobahn Richtung Eisenbahn, von da aus in nördlicher Richtung zur Ölmühle und weiter an der Hochwasserfreilegung entlang zu den Tennisplätzen und zum Bauhof. Dort erwartete die Helfer dann eine kleine Brotzeit mit Wurstsemmeln und Getränken, die Kinder bekamen etwas für Ihre Sparkasse, die Vergütung für die Erwachsenen geht in die Vereinskasse.

Da sich die Gruppe an der Waaler Strasse trennte (für die beiden Wege links und rechts der Autobahn) sind für diesen Abschnitt Fotos nur von einem Teil der Mannschaft zu sehen, wir trafen uns dann erst am Bauhof wieder für ein Gruppenfoto.

Auf diesem Wege nochmals allen Helfern vielen Dank fürs Mitmachen! Fotos

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14.02.2009   Den Blick zu den Sternen wagen
Rohrbach (vov) Zu einem Vortrag über „Das Teleskop und die Astronomie“ mit dem Referenten Dr. Raymond Wilson hatte der Obst- und Gartenbauverein Rohrbach am Valentinstag geladen. Rund vier Stunden lang wurden die Gäste auf hohem wissenschaftlichem Niveau über die historische Entwicklung von Teleskopen sowie über moderne Kosmologie und Planetensysteme informiert.
Er sei stolz und glücklich darüber, eine Koryphäe wie Dr. Wilson in einem Ort wie Rohrbach gewinnen zu können, sagte der erste Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Rudi Kellermann in seinen Begrüßungsworten. Der mittlerweile 80-jährige Referent sah sich einem gut besuchten Saal im TSV-Vereinsheim gegenüber und erwiderte: „Wie jedes Mal sehe ich das als persönliche Ehre“.

Dann ging es in dem mit Videobeamer-Bildern unterlegten Vortrag direkt in das Spezialgebiet von Dr. Wilson. Der Physiker, welcher zuletzt beim European Southern Observatory (ESO) in Garching gearbeitet hatte, ist weltweit anerkannter Optik-Experte. Er sprach im ersten Teil seines Vortrags über die historischen Darstellungen und Entwicklungen des Teleskops, beginnend vom Jahr 1608 bis heute. Dr. Wilson erklärte dabei fundiert die unterschiedlichen Funktionsweisen von den frühen Fernrohren eines Galileo Galilei gegenüber dem  Spiegelteleskop eines Isaac Newton.
Raymond Wilson unterlegte seinen Vortrag überdies anschaulich durch zahlreiche historische Abbildungen von Teleskopen, Darstellungen von deren Funktionsweise und deren Fertigung. Er ging aber auch auf Problematiken der historischen Teleskope ein. Lange Zeit habe man die Spiegel aus Speculum-Metall (Spiegelmetall) hergestellt, welches durch Luftfeuchtigkeit und Oxidation den Spiegel jedoch recht bald erblinden ließ.

Eine zentrale Rolle im ersten Teil des Vortrags spielte der Astronom Friedrich Wilhelm Herschel, laut Dr. Wilson „der größte Astronom und größte Teleskopbauer aller Zeiten“. Herschel war durch die Entdeckung des Planeten Uranus bekannt geworden. Er führte mit seinem Teleskop aber auch Sternenzählungen durch und entdeckte bereits im 18. Jahrhundert die Form unserer Galaxie, die Milchstraße. So sei auch „die größte Katastrophe der englischen Teleskopgeschichte“ erklärbar:  Die Briten hatten 1869 ein riesiges Spiegelteleskop mit 1,22 Meter Durchmesser und zu dieser Zeit schon altmodischem Speculumspiegel in Melbourne aufgestellt. Dort war das Klima aber so „mörderisch“, dass der Teleskop-Spiegel innerhalb kürzester Zeit erblindete. Der erste Teil des Vortrags endete in der heutigen Zeit bei Weltraum-Teleskopen wie Hubble, dem Lamost-Teleskop aus China, den Keck-Teleskopen und den vier 8m-ESO-Teleskopen VLT.
 
Nach einer Pause beschäftigte sich Dr. Raymond Wilson im zweiten Teil mit moderner Kosmologie und den Planetensystemen. Er bezeichnete sich gleich zu Beginn seiner Ausführungen als „anerkannter Ketzer“, weil er die Theorie vom Urknall und der Expansion des Universums ablehnt. Er unterlegte aber auch beispielsweise anhand eines „Deep Field“-Bildes von Hubble, worauf seine Überzeugung konkret beruht. Das „Deep Field“ zeigte nicht die Geburt von Galaxien wie erwartet, sondern eine Mischung von Galaxien verschiedenen Alters, auch mit sehr alten Galaxien wie unsere Milchstraße. Dies steht in krasser Kontroverse zur Annahme vom expandierenden Universum. Auch erklärte Dr. Raymond Wilson mithilfe des „Goldenen Schnitts“ von Leonardo da Vinci und den Fibonacci-Zahlen, warum die Planeten dort sitzen, wo sie heute zu finden sind. Er gab mit Hilfe von ihm entwickelter Tabellen eine einleuchtende physikalische Erklärung für die Planetenentfernungen.
Zum Abschluss wünschte sich Dr. Wilson zum Jahr der Astronomie „mehr Skepsis gegenüber dem Establishment“, wenn wieder von der Urknalltheorie und dem expandierenden Universum gesprochen würde. Nach den Dankesworten von Rudi Kellermann nahm sich der Referent noch Zeit, um auf einige fachspezifische Fragen der Gäste rund um Teleskope und Kosmologie einzugehen.

Erschienen im PK am 17.02.09 S. 40
Fotos
Folien, die im Vortrag verwendet wurden (PDFs): Teleskop   Kosmologie

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Schnittkurs am 07.02.2009 Trübes Wetter bei frischen Temperaturen erwartete den Rohrbacher Obst- und Gartenbauverein mit ca. 20 Teilnehmern beim Schnittkurs im Garten von Josef Schleghuber. Erstmals hat sich der Verein dazu entschlossen, Theorie und Praxis im Rahmen einer einzigen Veranstaltung durchzuführen, was der Referent, unser 2. Vorstand und Landschaftsgärtner Andreas Dembowski hervorragend gemeistert hat. Jeder Baum wurde zuerst beurteilt, die durchzuführenden Schnittmaßnahmen besprochen und begründet. Kronenaufbau und Saftwaage konnten so sofort in die Praxis umgesetzt werden und die Auswirkungen des Rückschnitts angesprochen werden. Ergänzung zum „Winterschnitt“ sollte aber in jedem Fall der Sommerschnitt (im Juli) sein, da dann die Wunden schneller verheilen, die schlafenden Augen an der Schnittstelle (fast) nicht mehr austreiben weil das Längenwachstum des Baumes für dieses Jahr abgeschlossen ist. Nach frostigen zwei Stunden im Obstgarten ging es dann in die warme Hütte zu Kaffee und Kuchen, wo noch fleißig weiter diskutiert wurde. Fotos