Aktuelles 2008

Aktuelles vom Verein 2008

Rohrbach(pat) Ein voller Erfolg war am 8. November die letzte Veranstaltung des Obst- und Gartenbauvereins Rohrbach in diesem Jahr. Rund 100 Gäste wollten sich einen Bilderausflug in die Rohrbacher Vergangenheit nicht entgehen lassen.
„Rohrbach im Wandel“, so überschrieb Referent Heinz Huber seinen Rückblick auf die Geschichte der zentral gelegenen Ortschaft im Herzen des Landkreises. Anhand des Schlosses zeigte er eingangs die Veränderungen in den letzten 110 Jahren auf. So alt waren nämlich die ersten Aufnahmen, die Huber zeigte. Auch anhand des Bahnhofs gab er einen Überblick der ortsplanerischen Veränderungen im 20. Jahrhundert. Dabei unterstützten ihn auch etliche Luftaufnahmen, die in den vergangenen Jahrzehnten das stetig wachsende Dorf aus der Vogelperspektive zeigten.
Eine Vielzahl von Bildern, die bis in die heutige Zeit reichten, weckten bei den Anwesenden schöne Erinnerungen. So mancher Gast konnte sich auf den Bildern selbst erkennen. Genau das war im Sinne von Heinz Huber. Er wollte das Publikum einbeziehen. Etliche Personen kannte er selbst nicht, so dass er dankbar für jeden Hinweis war, den ihm gerade die Älteren bereitwillig zuriefen. Gerade bei Klassenfotos aus den 30er Jahren war das nicht immer einfach. Aber die Rohrbacher waren voll bei der Sache und verhalfen dem Referenten zu zahlreichen neuen Erkenntnissen.

Dass ich das Ortsbild von Rohrbach geändert hat, war jedem Zuschauer klar. Aber wie sehr,, das zeigte erst der direkte Vergleich mit Fotos aus früheren Zeiten, die der langjährige Ortsfotograf und PK-Mitarbeiter Hans Windsinger dem Gemeindearchiv hinterlassen hat. Ein großartiger fotographischer Schatz, darin waren sich alle einig.
Zum Abschluss bedankte sich der Vereinsvorsitzende Rudi Kellermann nicht nur bei Heinz Huber, sondern auch bei Alois Abel, der in seiner Amtszeit als Bürgermeister maßgeblich am heutigen Ortsbild von Rohrbach mitgewirkt hat.

Erschienen im Pfaffenhofener Kurier am 18.November 2008, Seite 27   Fotos

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Herbstversammlung der Rohrbacher „Gartler“

(tom)Am 17. Oktober führte der Obst.- u. Gartenbauverein Rohrbach seine diesjährige Herbstversammlung durch. Nach der Begrüßung durch den 1.Vorstand Rudi Kellermann, bei der auch eine kurze Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder eingelegt wurde, ging es ans „Eingemachte“.
Nach einem kleinen Rückblick auf die Aktivitäten des Vereins im Jahr 2008 sowie einer Vorschau auf geplante Veranstaltungen im kommenden Jahr stand die Ehrung von fünf langjährigen Mitgliedern auf dem Programm. Für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden Frau Rita Blank (sie war entschuldigt), den Herren Adolf Ehrl, Peter Kremer, Josef Rehm, sowie Willi Thalmeier die Ehrennadel in Gold mit Urkunde verliehen. Vorstand Kellermann bedankte sich bei allen recht herzlich für die lange Mitgliedschaft und wünschte für die Zukunft alles Gute.
Nach der Ehrung leitete Rudi Kellermann das Augenmerk auf den Vortrag „Pflanzenverwendung: Spezialisten, Schönlinge und Alleskönner im Garten“, von Stefan Arndt über. Stefan Arndt ist als Rohrbacher kein Unbekannter bei den Gartlern, da er als gelernter Landschaftsgärtner u. Techniker weit über die Rohrbacher Grenzen bekannt ist. Er führte in seinem gelungenen Bildervortrag die Anwesenden aber mehr in den heimischen Raum, und da kam so mancher Besucher zu dem Ergebnis, dass man an vielen Bäumen und Sträuchern, sogar in der eigenen Gemeinde fast achtlos vorbei geht. So mancher war überrascht über diese Artenvielfalt, Bäume und Sträucher die im Europäischen Raum daheim sind, sowie Bäume die von weit her sind, wie z.B. die Amerikanische Roteiche, oder auch der Mammutbaum. Diese Pflanzen, Sträucher und Bäume haben bei uns Einzug gefunden, so Stefan Arndt, sie gefallen auch, aber wenn man sie dann genau betrachtet weiß man oft nicht deren Namen. Stefan Arndt erklärte die verschiedenen Zierbäume und Sträucher, den passenden Standort dazu, und die richtige Pflege, damit sie ihre optische Wirkung voll zur Geltung bringen können.
Nach dem spannenden Vortrag bedankte sich Rudi Kellermann bei Stefan Arndt für diesen gelungenen informativen Beitrag , dankte allen Anwesenden für ihr Kommen zu dieser Herbstversammlung und wünschte allen einen guten Nachhauseweg.  Fotos

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Gartenboden untersuchen lassen
Pfaffenhofen (PK) Viele Gartenböden sind mit Phosphat und Kali überversorgt. Um dem vorzubeugen, ist es sinnvoll, alle vier bis fünf Jahre eine Untersuchung der Gartenböden durchzuführen. Auf dieser Grundlage kann dann eine umweltschonende Nährstoffversorgung der Pflanzen in den Gärten durchgeführt werden. „Das ist ein echter Beitrag zum umweltgerechten Gartenbau“, so Josef Stadler, Kreisfachberater für Gartenbau und Landespflege.
Der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Pfaffenhofen führt gemeinsam mit seinen Gartenbauvereinen eine Bodenunter-suchungsaktion für interessierte Gartenbesitzer durch. Josef Stadler: „Die interessierten Gartenbesitzer können sich an die örtlichen Gartenbauvereine wenden. Dort erhalten sie auch die Probenahmebeutel.“
Eine Anleitung zur Probennahme wird bei der Ausgabe der Beutel ausgehändigt. „Die Bodenuntersuchung macht nur dann einen Sinn, wenn sie nach Untersuchungseinheiten getrennt ist. Das bedeutet zum Beispiel getrennte Einzelproben nach Gemüsegarten, Gewächshaus, Obstgarten, Rasen Zierpflanzen usw.“, erläutert der Kreisfachberater. Die Bodenproben werden am 15. Oktober bei Vorständen oder Vertrauenspersonen der örtlichen Gartenbau-vereine abgeholt und müssen deshalb frühzeitig an die zuständigen Ansprechpartner zurück gebracht werden.
Genaue Angaben über die Kosten je Bodenprobe können noch nicht gemacht werden, da es sich um Staffelpreise handelt. Annähernd können jedoch die örtlichen Gartenbauvereine Auskunft geben. Josef Stadler: „Ich würde mich freuen, wenn sich viele Garten-besitzer an dieser Aktion für beteiligen.“
In Zusammenarbeit mit dem Kreisverband Pfaffenhofen, bietet der Obst- und Gartenbauverein Rohrbach heuer wieder eine Bodenuntersuchung an. Die Leistung der Firma AgroLab, die diese Untersuchung durchführt, umfasst die Messwerte vom pH- Wert, der Bodenart, des Phosphorgehalts, sowie Kalium u. Magnesium. Jeder Teilnehmer erhält dafür einen Gartenpass, in dem alle Ergebnisse dokumentiert sind.
Beutel für die Bodenprobe, sowie eine Entnahmeanleitung können ab sofort beim 1.Vorstand Rudi Kellermann, Fahlenbacher Str. 26 in Rohrbach abgeholt werden.
Der Preis für diese Laboruntersuchung beträgt ca. 9 Euro, incl. Gartenpass.

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Super Stimmung beim Hopfakranzl-Fest
(pat) Das Ambiente beim Hopfakranzl-Fest in der Rohrbacher Dorfmitte war herrlich, das Angebot an den Ständen nicht nur groß, sondern auch qualitativ überzeugend. Die Besucherzahl ging in die Tausende – obwohl dies durch das ständige Kommen und Gehen schwer abzuschätzen war.
Nur eine Sache hat nicht ganz gepasst, wofür der Tourismusverband Hallertau als Veranstalter allerdings herzlich wenig konnte: Es war zu kalt. …

Soweit die einleitenden Worte im Pfaffenhofener Kurier vom 16. September 2008 über das 3. Hopfakranzl-Fest, das nach den Ortschaften Au und Geisenfeld heuer in Rohrbach stattfand.

Auch der Rohrbacher Obst- und Gartenbauverein hat sich – gemeinsam mit dem Verein „Bayern-Brauchtum-Volksmusik“ – mit einem Stand beteiligt. Wir konnten zwar keine Hopfenprodukte vorstellen (um die es vorrangig bei dieser kleinen Regionalmesse ging), aber selbstgemachte Marmeladen, Relish, Zwiebelzöpfe und Liköre waren ebenso gefragt wie Kaiserschmarrn frisch aus der Pfanne. Wein, der sogar hier in Rohrbach gewachsen ist, wurde vom Verein „Bayer-Brauch-Volksmusik“ angeboten, mehr zur Information und Kenntnisnahme dass auch in unseren Breiten ein guter Tropfen wachsen kann, denn für einen evtl. Verkauf reicht die geerntete Menge nicht.
Bedingt durch die sehr kühle Witterung blieben die Verkaufs-Erwartungen auf der Strecke, aber – man war mit dabei.  Fotos

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Ferienpass 2008
Am 6. August organisierte der Obst- und Gartenbauverein Rohrbach im Rahmen des Ferienpasses eine Besichtigung des Kraftwerks Obermühle in Rohrbach, das seit fast 1000 Jahren dort existiert. Freilich zuerst als Mühle und Sägewerk, die 1865 abbrannten und als Kraftwerk wieder aufgebaut wurde. Im Wasserbuchblatt A 0039 von 1967 steht: „…Die Triebwerksanlage besteht seit unvordernklicher Zeit. „.

Von unserem Ortschronisten H. Schwarzmeier erhielten wir folgende Information:
Das Ilmtal war immer schon ein Tal der Mühlen. Jeder Ort hatte seine Mühle, die Obermühle war die Mühle der Waaler und ist seit fast 1000 Jahren bekannt. Die Kaisermühle (Fa. Alt) war dagegen die Mühle der Hofmark Rohrbach.
Die Mühlen nutzten die Wasserkraft der Ilm zum Mahlen des Getreides, später dann auch Verwendung als Sägewerk. Das Gefälle der Ilm beträgt ca. 1 0/00. Die Obermühle besaß vier Mahlgänge und konnte somit feines Mehl mahlen.
Damit die Wiesen nicht zu nass wurden durften die Müller das Wasser nicht zu hoch aufstauen. Ein eichener Pfahl („Eichpfahl“) gab und gibt bis zum heutigen Tag die Aufstauhöhe der Ilm an, die durch das Wehr geregelt werden kann.
Mit der Erfindung der Elektrizität und der Glühlampe von Thomas Edison 1879 wurden die Petroleumlampen, Kienspäne und Kerzen abgelöst. Auf dem Land dauerte das etwas länger.

Das Wasser an den Mahlmühlen war die Lösung. Oft wurde ein zweites, riesiges Wasserrad – wie in der Kaisermühle – eingebaut. Die Obermühle bekam eine moderne Wasserturbine. Damit kam 1908 der elektrische Strom nach Rohrbach. Der erste Bernhard Dollinger legte über große Dachständer den damaligen Gleichstrom in jedes Haus. Anfangs wurde nur in der guten Stube eine Glühlampe eingebaut, aber bald in jedem Raum. Als dann die ersten elektrischen Geräte auf den Bauernhöfen Einzug hielten, fiel öfter der Strom aus oder das Licht flackerte, wenn die Stallarbeit begann.
Die Obermühle, damals im Besitz der Gemeinde Rohrbach, war ab 1908 der Stromlieferant für Rohrbach. Bernhard Dollinger war der erste Elektrolehrling in Ausbildung. Er kam dann in die E-Werke nach Rosenheim, Landshut und Bad Aibling. 1911 hat er von der alten Obermühle das Wohnhaus mit Stadel gekauft und damit sein Elektrogeschäft gegründet.
Dieses E-Werk war im Besitz des Raiffeisen-Vereins Rohrbach. Im alten Werk wurde der Strom mit schweren Batterien (Gleichstrom) gespeichert (Bernard Dollinger hatte immer Volt- und Ampèremeter neben seinem Bett liegen!). Die alte Gleichstromanlage hatte eine Leistung von 5 bis 8 kW. Sie wurde 1956 von den Isar-Amper-Werken auf Wechselstrom umgebaut, am Werk selber waren sie nicht interessiert. Dollinger baute das Netz in Rohrbach um 40.000 DM um, etwa 1958 kaufte Franz Dollinger das Werk.

Er baute eine neue Wasserturbine ein mit einem Wechselstrom-generator und speist seitdem ca. 15 bis 20 KW ins Netz von EON ein (Kaisermühle 2 Turbinen mit zusammen 28 KW).
Die Wasserturbine, dieser ständige Stromerzeuger, hat damit schon seit langem die Mehlmühle und auch das Sägewerk abgelöst – nach fast 1000 Jahren Mühle – ein Weg von der Mühle zum Kleinkraftwerk.

Soweit der Chronist.

Ca. 20 Kinder hatten sich für diese Ferienpass-Aktion angemeldet. In einer kurzen Einführung durch die Vereinsleitung wurde erst mal geklärt, woher der Strom eigentlich kommt. Über die Varianten Heizkraftwerk, Atomkraftwerk, Windkraft- und Solar-Anlagen wurde näher auf die Stromerzeugung durch Wasserkraft eingegangen (Gezeitenkraftwerk, Pumpspeicherwerk) und schließlich das Flusskraftwerk angesprochen. Eine kurze Gegenüberstellung der verschiedenen Turbinen-Typen und deren Verwendung schloss die Theorie ab.
In der Praxis teilten sich die Kinder in zwei Gruppen auf, die abwechselnd entweder das Wehr besichtigt haben (Wasserstandsregelung für das Kraftwerk) oder mit dem Betreiber, Hr. Hörnlein, im Maschinenraum verschwunden sind und dort Turbine, Generator und Schaltanlage besichtigt haben. Die Rechenanlage hat besonders fasziniert, da war dann zu sehen wie der Grobschmutz, den die Ilm brachte, von der Turbine ferngehalten wurde und über den „Schuss“ vorbeigeleitet wurde.
Abschluss der Veranstaltung bildete eine Brotzeit, die von der benachbarten Pizzeria besorgt wurde.

Fotos      Stromerzeugung (PDF)        Obermühle Rohrbach          Protokoll

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Grillabend am 19.07.2008
Alles hat gepasst an diesem – vom Wetter her gesehen – herrlichen Sommertag. Lediglich ein paar Gäste, die sonst immer „Stammkunden“ des OGV waren, sind abgewandert zu dem auf diesen Tag verschobenen Weinfest des TSV Rohrbach. Der Stimmung tat es keinen Abbruch. Es war ein geselliges, fröhliches Beisammensein unter dem Welschnussbaum von Josef Schleghuber, der uns seit Jahren schon seinen Garten für den Schnittkurs und kleinere Feste zur Verfügung stellt. Hierfür auch auf diesem Weg ein herzliches „Danke“! Fotos

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Ausflug zur Landesgartenschau nach Neu-Ulm am Samstag, den 5. Juli 2008
Siehe dazu eigenen Bericht und Fotos „LGS_2008

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Radltour 2008
Der „Wettergott“ hatte ein Einsehen und zeigte sich gnädig, was unsere Radltour am 22.05.2008, Christi Himmelfahrt betraf. Die Temperaturen hatten zwar in der Früh „Kühlschrankniveau“, stiegen aber dann im Laufe des Tages von 10 auf 16 Grad an, so das es für die 10 Radler, die unbedingt fahren wollten und die wegen der anfänglichen Kühle dementsprechend warm gekleidet waren, erträglich wurde.
Unter dem Motto „rund um Wolnzach“, ging es dann los. Über Königsfeld, Starzhausen, nach Wolnzach. Von dort über Jebertshausen nach Hüll zum vorgesehenen Rastplatz. Nach einer Verschnaufpause, die Getränkeversorgung fiel diesmal aus, sie wurde wegen dem Wetter am Zielort nachgeholt, ging es weiter nach Oberlauterbach, und von dort nach Niederlauterbach. Hier bog die Gruppe dann in den Forstweg ein der nach Ainau/ Zell bei Geisenfeld führte. Im dortigen Gasthaus Birnthaler konnten sich alle Beteiligten nach Belieben stärken, auch die Getränkeversorgung dort war durch den Verein gesichert, so dass man nach ein paar gemütlichen Stunden über Ainau und an der Ilm entlang den Heimweg nach Rohrbach antreten konnte. Der Gesamtverlauf der Strecke betrug 30 Km und war für JedermUnsere Bänke werden leider immer wieder Ziel sinnloser Zerstörung.
Ärgerlich für denjenigen, der sich ausruhen möchte und besonders ärgerlich und frustrierend für diejenigen, die sich in ihrer Freizeit um diese Bänke und deren Benutzbarkeit kümmern.
Bitte helfen Sie mit diese Chaoten zur Rechenschaft zu ziehen, denn so ist niemandem geholfen. Jeder Hinweis wird selbstverständlich vertraulich behandelt.ann gut zu bewältigen. Fotos

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Unsere Bänke
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werden leider immer wieder Ziel sinnloser Zerstörung. Ärgerlich für denjenigen, der sich ausruhen möchte und besonders ärgerlich und frustrierend für diejenigen, die sich in ihrer Freizeit um diese Bänke und deren Benutzbarkeit kümmern. Bitte helfen Sie mit diese Chaoten zur Rechenschaft zu ziehen, denn so ist niemandem geholfen. Jeder Hinweis wird selbstverständlich vertraulich behandelt.

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Blütenfest in Gerolsbach (04.05.2008)
Das Blütenfest am 04.05.2008 in Gerolsbach zog wieder hunderte von Zuschauern und viele Vereine an. Auch wir, der Obst- und Gartenbauverein Rohrbach haben mit einer 10 Mann starken „Mannschaft“ daran teilgenommen, schließlich sind wir der Patenverein des OGV Gerolsbach, und auf den Tag genau vor fünf Jahren haben wir die Patenschaft bei der Fahnenweihe mit Blütenfest des OGV Gerolsbach übernommen. Damals wie heute herrschte schönstes Frühjahrswetter, man hatte das Gefühl als sei es eine Wiederholung der Fahnenweihe von 2003.
Nach dem Einzug in die Festhalle und dem darauf folgenden Gottesdienst stellte man sich nach dem Mittagsessen zum Festzug auf. Viele mit Blumen geschmückte Festwagen, größerer u. kleinerer Art, nahmen daran teil. Angeführt vom OGV Gerolsbach, setzte sich der prächtige Festzug in Bewegung, wir als Patenverein waren an zweiter Stelle vertreten. Ein großes Lob muss man dem OGV Gerolsbach aussprechen, dass er alle 5 Jahre dieses Blütenfest auf die Beine stellt, es steckt sehr viel Arbeit dahinter aber es macht immer wieder Spaß und Freude, auf diesem Fest in dem sehr malerisch gelegenen Ort Gerolsbach teilzunehmen.  Fotos

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Zauberhafte Welt der Rosen
Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung lud der Obst- und Gartenbauverein letzte Woche ein. Vorstand Kellermann begrüßte die Gäste, sprach kurz die Ereignisse des vergangenen Gartenjahres an und stellte die kommenden Aktivitäten vor. Als Maßnahmen außerhalb des offiziellen Jahresprogramms kamen auch die Aktionen „Ramadama“ zur Sprache sowie das Aufstellen der Ruhebänke im Gemeindebereich. Nach dem ebenfalls kurz gehaltenen Kassenbericht des Kassiers konnte der OGV noch drei Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft mit der Silbermedaille ehren: Herr Walter Schönauer, Herr Erich Hollweck und Herr Rudolf Kellermann.
Danach übergab Kellermann das Wort an den bekannten Referenten Thomas Janscheck, der in die „Zauberhafte Symbolwelt der Rosen“ entführte:

Symbolik
Seit jeher hat die Rose die Gefühle und Phantasien der Menschen tief berührt. Als Symbol taucht diese reich blühende Pflanze in zahlreichen Märchen, Mythen und Liedern auf. Ihre Ausstrahlung durch Duft und Blütenflor berührt unsere Gefühlsebene sehr tief.
Immer schon war die Rose ein Symbol für Vollkommenheit, Schönheit und Weisheit. Vor allem aber versinnbildlicht sie die Liebe sowohl in ihrer göttlichen Barmherzigkeit als auch irdischen Lustbarkeit. In der Antike war sie den sinnlichen Göttinnen der Liebe und Fruchtbarkeit Aphrodite, Venus, Artemis und Kybele geweiht, im Christentum wird die Rose zum Sinnbild für das Paradies und – in der Gotik – die dornenlose Rose für die Gottesmutter.
„Sub rosa dictum“ -„gesprochen unter der Rose“ galt stets als Zeichen der Verschwiegenheit und des Geheimnisses.
Als Beschützerin begleitet uns die Rose schließlich bis zum Tod. Bis heute tragen die Liebenden als auch die Trauernden die Rose zu ihren Liebsten.
Im Garten selbst stellt die Königin der Blumen ihre eigenen Ansprüche. Botanisch gesehen ist die Rose ein Strauch, hat Stacheln (keine Dornen!), ist fiederblättrig.
Als grobe Unterteilung kennen wir Wildrosen, Strauchrosen, Kletterrosen, Beetrosen, Zwergrosen, Stammrosen und Edelrosen. Schon diese Vielfalt zeigt die Bedeutung dieser Pflanze auf.

Eine Wertauszeichnung für diese Blume ist das „ADR“-Zeichen („Anerkannte Deutsche Rose“). Dabei werden Frosthärte, Blühverhalten und Gesundheit über drei bis vier Jahre geprüft.

Strauchrosen (100-200cm)
Wuchshöhe ca. 180-200 cm, leider etwas in Vergessenheit geraten. So ist z.B. bereits 1973 die Duftrose „Westerland“ als ADR-Rose auf den Markt gekommen, aber erst Anfang der 90er Jahre, als die Farbe orange Mode wurde, hat diese Pflanze eine Renaissance erlebt. Weitere Vertreter sind unter anderen „Lichtkönigin Lucia“, „Königin von Dänemark“, „Heritage“.

Kletterrosen (bis 4m)
Hier führte uns Janscheck (gedanklich) in das Rosarium von der IGA (heute: Westpark in München) aus dem Jahr 1983 und in den Rosengarten Bischweiler, Sachsenstrasse 8, an der Isar gelegen (Lageplan Eingang Isar-Damm-Weg) . Dort kann man vor allem alte Rosensorten bewundern, die heute schon teilweise in Vergessenheit geraten sind (sog. Damaszener-Rosen). Als Vertreter der Gattung „Kletterrosen“ nannte der Referent  unter anderem die Rose „Sympathie“, die in Bayern am meisten gepflanzte Kletterrose.

Edelrosen (60-100 cm)
Ihre edel wirkende Blüte ist das, was sich heute jeder unter einer Rose vorstellt. Der Name Edelrose ist entstanden, da die Blüten eine neue „hochgebaute“ Blütenform besaßen, die zur damaligen Zeit alles andere in den Schatten stellte. In der Rosenzüchtung wurden fortan versucht diese edlen Rosen zu guten, haltbaren Schnittrosen weiter zu züchten. Auf diesem Weg ging leider bei vielen Sorten der herrliche Rosenduft verloren, da sich Haltbarkeit der Schnittblume und Duft leider genetisch nicht vereinen lassen.
Sie zeichnen sich dadurch aus, dass es durch Züchtung gelungen ist, nur eine einzige große Blüte auf dem starken Stiel entstehen zu lassen. Vertreter dieser Gattung sind zum Beispiel „Lady Like“, „Alexander“, „McCartny Rose“, „Karl-Heinz Hanisch“, Baccara.

Beetrosen (50-70 cm)
Die überwältigende Blütenpracht gibt es außerdem fast in jeder Farbe. Beetrosen werden heute besonders auf Gesundheit und Optik gezüchtet, da sie häufig als Bepflanzung mit Fernwirkung Verwendung finden. Leider spielte bei Beetrosen der Duft noch nie eine große Rolle und lässt sich nur schwer mit Gesundheit vereinen. Duftende Beetrosen sind daher eher eine Seltenheit. Beetrosen wurden früher für große Flächenpflanzungen verwendet und zu Hunderten in rechteckigen Beeten angesiedelt. Diese Beete sind heute weitestgehend aus den Gärten verschwunden, da solche Monokulturen sehr schwer zu pflegen sind und einer regelmäßgigen Betreuung mit Pflanzenschutzmitteln bedürfen.

Wildrosen
In fast jedem größeren Garten gibt es eine „vergessene“ Ecke.
Hier würde sich doch ein Wildrosenstrauch anbieten als Farbtupfer und Nisthilfe vieler Vögel.

Zwergrosen
Zwergrosen bleiben wie ihr Name schon verrät eher niedrig. Sie wachsen etwa 15-30 cm hoch und besitzen meist auch kleine Blüten die jedoch sehr reich blühen. Sie sind ideal für Balkonkästen, Kübel und Steingärten geeignet. Es sollte aber auch bei diesen kleinen Rosen ein ausreichend großes Pflanzgefäß gewählt werden. In Balkonkästen von nur 25 cm Durchmesser überleben sie sonst den Winter nicht.
Nicht südseitig auf die Fensterbank, halbschattig und kühl.

Den letzten Teil des Vortrags widmete Thomas Janscheck der Rosenpflege.

Pflanzung:
Boden lehmig humos, tief genug pflanzen (Veredelungsstelle muss ca. 4 cm in den Boden!). Rosen sind Tiefwurzler, bevorzugen also durchlässigen Boden. Vor der Pflanzung über Nacht einwässern.

Schnitt:
Sommerschnitt: Wildlinge entfernen (sind anders bestachelt), Hagebutten entfernen mit dem ersten voll entwickelten Fiederblatt.

Herbstschnitt: Rosen ca. 50% einkürzen, anhäufeln.

Winter/Frühjahrsschnitt (zur Forsythienblüte Ende März/Anfang April): Auf ca. 10 cm kürzen.

Schnitt bei Beetrosen
Bei Beetrosen ist der alljährliche Schnitt das A und O der Pflege. Wird hier nicht regelmäßig geschnitten, verkahlen diese und die Blüte lässt schon nach kurzer Zeit stark nach. Als Erstes werden die schwachen und abgestorbenen, tote Triebe entfernt. Diese kann man komplett abschneiden. Danach werden die Triebe, die ins Innere des Rosenstocks wachsen, und die, die sich gegenseitig kreuzen, abgeschnitten. Rosen, die einen starken Wuchs haben, kann man auf etwa 8 Augen zurückschneiden. Sorten, die etwas schwächeren Wuchs haben, werden auf  etwa 5 Augen zurückgeschnitten. Der Sommerschnitt bei Beetrosen, die öfters blühen, muss auch regelmäßig erfolgen. Alle Blüten, die verblüht sind, müssen abgeschnitten werden. Hier schneidet man die Hagebutte direkt unterhalb des ersten fünffach gefiedertem Blatt ab. Das ist wichtig, weil erst ab hier können die nächsten kräftigen Triebe erwartet werden.

Schnitt bei öfter blühenden Kletterrosen
Öfter blühende Kletterrosen blühen an den zwei- und  mehrjährigen Trieben. Hier sollte man also beachten, dass solche Triebe in der Überzahl sind, bevor man sich ans Schneiden macht. Überalterte Triebe sollten laufend entfernt werden, damit wird der Neuaustrieb angeregt. Die Seitentriebe, die an den Haupttrieben wachsen, können gut und gerne auf 2-3 Augen eingekürzt werden.

Schnitt bei Hochstammrosen
Hochstammrosen schneidet man ähnlich, wie Beetrosen. Beim Schneiden darauf achten, dass die Krone eine runde Form erhält. Damit Hochstammrosen üppig blühen, sollte man sie jährlich auch etwa 10-13cm zurückschneiden. Dabei die Augen so wählen, dass die Form der Krone nicht darunter leidet. Tote Triebe werden auch hier regelmäßig entfernt.

Fotos vom Vortrag

Eine Übersicht (ziemlich) aller Rosensorten finden Sie hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Rosensorten

Weitere interessante Links:

Rosenfibel
http://www.rosenfreunde.de

Gesunde Rosen
http://www.aid-medienshop.de/shop_detail.php?id=3267

Rosen-Handbuch
http://bdb-shop.de/Gehoelze/Rosen::135.html

Ihre Frage zu Rosen wird vielleicht in diesem Forum beantwortet.

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Ramadama 2008  Auch heuer – bereits zum zwölften Mal in Folge – wurde am Samstag, 5. April 2008, eine Ramadama-Aktion durchgeführt. Dabei beseitigten freiwillige Helferinnen und Helfer Abfallablagerungen aller Art in Wald und Flur sowie an Straßenrändern.
Oft sind es „gedankenlose“ Mitbürger, die z.B. eine Getränkedose, eine Plastiktüte, eine Zigarettenschachtel, Schokoladen- oder Kaugummipapier aus Bequemlichkeit einfach liegenlassen. Aber es werden auch Abfälle gezielt an Parkplätzen, Straßenrändern sowie in Wald und Flur abgeladen oder mal schnell der Aschenbecher an Ort und Stelle ausgeleert. Diese „Hinterlassen-schaften“ gilt es bei der Umweltaktion zu beseitigen.
Dass die bürgerschaftlichen Aktivitäten wichtig sind, haben die letzten Jahre gezeigt. Beim Landkreis hofft man, durch diese Aktion das Umweltbewusstsein der Menschen zu „schärfen“. 
Fotos

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Bank-Aktion 2008 Von der gegenwärtigen Bankenkrise ist der OGV Rohrbach zwar nicht betroffen, aber wenn man die im Herbst eingesammelten Ruhebänke betrachtet, kann man schon die Krise bekommen. Durch zum Teil mutwillige Zerstörung konnten in einem Arbeitseinsatz am 5.4.2008 nur noch 10 der ehemals 12 Ruhebänke gebrauchsfähig hergerichtet werden.
In diesem Zusammenhang bitten wir auch die Bevölkerung, auf die sachgemäße Benutzung der Bänke zu achten, denn eine Instandsetzung ist nicht nur mit Arbeit sondern auch mit beträchtlichem finanziellem Aufwand verbunden.

Die Ruhebänke wurden an folgenden Standorten aufgestellt.
1        Rathausplatz,
2        alter Maibaumplatz,
3        Sparkasse / Wasserwerk,
4        Ilmbrücke / Mautanger;
5        Schulbushaltestelle Edenthalweg / Fa. Blank,
6        Bahnübergang / Gewerbegebiet,
7        Serbenweg / Rückhaltebecken,
8        Amtmannweg / Stocker;
9        Salvatorstr. / Kiesweg Richtung Sportgelände,
10      gegenüber Recyclinghof / unter der Weide

Fotos

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Schnittkurs Theorie (22.02.08, Praktischer Teil am 15.03.08) Vorstand Kellermann begrüßte die Gäste des Vortrags zum theoretischen Teil des Schnittkurses, den heuer der 2. Vorstand des OGV, Landschaftsgärtner Andreas Dembowski hielt.
Der Referent ging kurz auf den Fruchtansatz verschiedener Obstbäume und –sträucher ein.
Kernobst fruchtet z.B. am zweijährigen Trieb, Quitte, Süßkirsche Zwetschge, Pfirsich, Aprikose am zwei- bis dreijährigen Holz.
Sauerkirsche dagegen bringt schon am einjährigen Holz Früchte.
Auch Beerensträucher verhalten sich unterschiedlich: So fruchtet die rote Johannisbeere am zweijährigen, die schwarze dagegen schon am einjährigen Holz.
Mit diesem Hintergrundwissen ging es dann an den „Schnitt“. Bestimmung der Stammverlängerung und der 3 bis 4 Leitäste folgten, die unter Berücksichtigung der Saftwaage dann in Form gebracht werden.
Ziel eines jeden Schnittes ist, den Baum (den Strauch) zum Neu-Austrieb anzuregen, in der Krone Licht und Luft zu schaffen damit die Frucht ausreifen kann und den Schädlingsbefall zu minimieren.
Ein Plädoyer für den Sommerschnitt hielt Dembowski, denn im Sommer findet eine schnelle Wundheilung der Pflanze statt. Die unerwünschten Neutriebe werden dabei ausgerissen, so dass auch die „schlafenden Augen“ mit entfernt werden.
Der „richtige“ Schnitt-Zeitpunkt wurde von Besuchern angesprochen. Dazu wusste der Referent folgendes:
Frühjahrsblüher grundsätzlich nach der Blüte schneiden, wobei beachtet werde muss, dass Forsythie und Flieder am zweijährigen Holz blühen. Himbeeren und Kirschen jeweils nach der Ernte, bei Brombeeren hat sich der Sommerschnitt bewährt.
Für den Wein ist es dieses Jahr fast schon zu spät für den Schnitt, da durch den milden Winter schon viele der Pflanzen im Saft stehen und die Gefahr des Ausblutens besteht.
Vorstand Kellermann bedankte sich beim Referenten und hielt noch einen kurzen Ausblick auf die Veranstaltungen des Gartenbau-vereins im Jahr 2008. Besonders wurde der geplante Ausflug zur Landesgartenschau nach Neu-Ulm angesprochen (am 5.Juli), der zu einem Unkostenbeitrag von 30 EUR (incl. Eintritt und Stadtführung Ulm) angeboten wird. Für Kinder ist ein ermäßigter Preis von 20 EUR geplant. Fotos

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Vortrag „Enkeltricks und Haustürgeschäfte“ (23.01.2008)

Augen offen halten
Leiter der Polizeiinspektion referierte

Rohrbach(pat). Mit dem Thema Enkeltricks und Haustürgeschäfte beschäftigte sich der Obst- und Gartenbauverein Rohrbach bei seiner spärlich besuchten Auftaktveranstaltung im neuen Jahr. Lediglich 17 Zuhörer verfolgten die Ausführungen von Robert Brenner, dem Leiter der Polizeiinspektion Pfaffenhofen.
„Nicht nur in der Ferne, auch bei uns gibt es Betrüger“, eröffnete Brenner seine Ausführungen und unterstrich sie mit Berichten aus dem PK. Diese würden oft das schwächste Glied in der Gesellschaft, die Senioren, zum Opfer wählen. Ihr Anteil macht ein Viertel der Bevölkerung aus. Doch nur 5,6 Prozent sind von Straftaten betroffen. „Das ist gar nicht so viel, obwohl gerade durch die Berichterstattung in Medien ein anderer Eindruck entsteht“, so Robert Brenner.
Der Dienststellenleiter stellte unter anderem den Enkeltrick vor. Am Telefon erbittet dabei ein Fremder Geld, das der Enkel des Angerufenen benötige und „ein Freund“ abholen würde. Ei simpler, leicht durchschaubarer Trick – so würde man denken. „Leider funktioniert er immer wieder“, versichert Brenner.
Die Zahl der Wohnungseinbrüche nehme außerdem weiter zu. Bevorzugte Ziele seien Häuser am Ortsrand mit „dunklen Seiten“. Effektiven Schutz dagegen biete vor allem die Vorbeugung, so Brenner. Keine fremden Leute in die Wohnung lassen, keine Unterschriften leisten, das Haus sichern, Türspione und Ketten anbringen und vor allem als wachsamer Nachbar auftreten. „Leute rund ums Haus sind immer verdächtig“, forderte Brenner dazu auf, die Polizei lieber einmal zu oft als einmal zu wenig zu informieren: „Der Freund und Helfer beschuldigt keinen, wenn er auch mal zu Unrecht gerufen wird“.
Zum Abschluss stellte der Vorsitzende Rudi Kellermann noch das Jahresprogramm der Gartler vor. Dabei berichtete er von einer wichtigen terminlichen Änderung. Der praktische Schnittkurs findet nicht wie geplant am 23. Februar, sondern erst am 1. März statt

Erschienen im PK am 29.1.2008, S. 25  Fotos