Aktuelles 2018

 Aktuelles vom Verein 2018

„Streuobst-Vielfalt – beiß rein!“ – Manfred“Mensch“Mayer (11.04.2018)

Beim Kinder und Jugendwettbewerb „Streuobst- Vielfalt- Beiß rein!“ 2018, hat der Obst- und Gartenbauverein Rohrbach, zusammen mit den Kindern des Kindergarten „Löwenzahn“, eine weitere „Hürde gestemmt“. Zusammen mit Manfred „Mensch“ Mayer, vom Aktionsbündnis „Pfaffenhofen an der Ilm summt“, der gerne den Rohrbacher „Gartlern“ zugesagt hat, konnte es ans Werk gehen. Manfred „Mensch“ Mayer hatte für die Kinder schon alles über Honig, sowie Wildbienen vorbereitet, und was die Kinder von ihm über Bienen im allgemeinen erfuhren, war schon erstaunlich. Schön war es auch mit anzusehen, wie interessiert die Kinder den Ausführungen von Manfred „Mensch“ Mayer folgten. Dieser zog die Kinder wirklich in seinen Bann. Und es bleibt zu hoffen, dass die Kinder jetzt einen Bezug zu Bienen bekommen, der nicht nur die allgemeine Meinung vertritt, dass der Honig ja nur aus dem Glas kommt. Eine Vorstellung die Manfred „Mensch“ Mayer den Kindern in einer humorvollen Art und Weise wiederlegen konnte.
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Ruhebänke wieder aufgestellt (28.03.2018)

Auch in diesem Jahr ist es uns gelungen, unsere Ruhebänke vor Ostern aufzustellen. Nach der Reinigung und dem Austausch einer Latte wurden die Ruhebänke wieder zu den üblichen Standorten ausgefahren. Da am Wasserhäusl feste Bänke montiert wurden, fand eine Bank einen neuen Standort an der Ilm.


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Baumschnitt auf der Streuobstwiese der Gemeinde (23.03.2018)

Am Nachmittag des 23.03.2018 trafen sich fünf Mitglieder (Heinz Huber, Rudolf Kellermann, Norbert Fries, Karl Paul und Hans-Peter Homann) des OGV Rohrbach, um endlich die Obstbäume auf der Streuobstwiese der Gemeinde zu schneiden.

Heinz Huber lichtete mit Unterstützung von Rudolf Kellermann und Hans-Peter Homann die Bäume kräftig aus, so dass sie nun wieder recht ordentlich ausschauen. Karl Paul und Norbert Fries sammelten das Schnittgut auf einen Platz zusammen, den die Gemeinde nur noch beräumen muss.

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„Streuobst-Vielfalt – beiß rein!“ – Nistkästen aufhängen (21.03.2018)

Rund zwanzig Kinder waren tatkräftig mit dabei, als Karl Paul und Toni Merkl vom Obst.- u. Gartenbauverein drei Nistkästen in den Bäumen im Garten des Kindergartens „Löwenzahn“ anbrachten. Dabei durften die Kinder die Bäume selbst aussuchen, an denen die Nistkästen angebracht werden sollten. Die Kinder hatten sichtlich Freude daran beim zuschauen und alle Beteiligten hoffen jetzt, dass die Nistkästen auch von Vögeln bewohnt werden.
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„Streuobst-Vielfalt – beiß rein!“ – Apfelbaum pflanzen (14.03.2018)

Viel Spaß an der Apfel- Baumpflanzaktion hatten die Kinder vom Kindergarten Löwenzahn. Fleißig und tatkräftig gingen sie nach einem kleinen Fußmarsch zur Streuobstwiese an der St.-Kastulus-Straße ans Werk.
Unter fachlicher Aufsicht von Heinz Huber buddelten die Kinder das Pflanzloch für den Apfelbaum aus, das Karl Paul zur Erleichterung für die Kinder vorher schon etwas „präpariert“ und aufgelockert hatte. Nach getaner Arbeit gab es Apfeltee und Apfelkuchen, so dass die Kinder den Fußmarsch zurück zum Kindergarten gestärkt antreten konnten.
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Schnittkurs (24.02.2018)

Bei strahlendem Sonnenschein aber Eiseskälte hat vor Kurzem auf der Obstwiese von Josef Schleghuber der Schnittkurs des OGV Rohbach stattgefunden. Heinz Huber erklärte erst in der Theorie und zeigte dann in der Praxis das richtiuge Schneiden und Kürzen an den Obstbäumen und Beerensträuchern.
Er ging auf die verschiedenen Unterlagen ein, etwa stark wachsender Hoch- und Halbstamm oder schwach wachsende Unterlagen bei Buschbäumen, Spalierobst oder Schnurbäumen.
Huber zeigte die unterschiedlichen Triebarten mit den entsprechenden Knospen und erklärte, dass zum Beispiel das Kernobst an einjährigen Trieben die Blattknospen und ab zweijährigen Trieben Blütenknospen hat.
Die interessierten Zuhörer erfuhren, an welchem Holz man Früchte ernten kann. So tragen Schattenmorellen ab dem einjährigen Holz, ebenso die schwarzen Johannisbeeren, während die Roten Johannisbeeren und das Kernobst erst am zweijährigen Holz Früchte tragen. Johannisbeeren sollte man immer stark schneiden, damit stets eine Verjüngung durch starken Neuaustrieb erfolgt.
Kursleiter Huber wies darauf hin, dass man junges Fruchtholz fördern, dagegen mehrjähriges, altes Fruchtholz abschneiden sollte.
Der richtige Kronenaufbau mit einem durchgehenden Mitteltrieb und drei starken Leitästen ist genauso wichtig wie ein lockerer Kronenaufbau. „Man kann das ganze Jahr über schneiden, am besten ist es aber im Spätherbst“.
Zum Rosenschnitt erklärte Huber, dass Rosen immer einen starken Rückschnitt bekommen sollten. Der richtige Zeitpunkt ist, wenn die Knospen rot werden.
Den Abschluss bildete ein gemütliches Beisammensein bei einem Bier oder mit Kaffee und russischer Zupftorte, von Petra Paul in der warmen Hütte.
Bericht von A.Ermert, Fotos von H. Wagner
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Jahreshauptversammlung (26.01.2018)

Zahlreiche Gäste konnte Rudi Kellermann, Vorstand des Rohrbacher Obst.- u. Gartenbauverein, bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung begrüßen. Besonders begrüßte er den Referenten des Abends, Prof. Dr. Hans- Joachim Leppelsack, 1. Vorsitzender vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern und den 1. Bürgermeister Peter Keck mit Gattin. Nach einem kurzen Totengedenken nahm Kellermann Rückblick auf die Vereinsaktivitäten im abgelaufenen Jahr 2017, sowie eine kleine Vorausschau auf die geplanten Unternehmungen im Jahr 2018 vor. Detailliert ging der Vorstand dabei auf den dreitägigen Ausflug zum Bodensee im September ein. Dieser Ausflug, so Rudi Kellermann, ist bereits ausgebucht, der Bus ist voll. Das ist erstaunlich, sehr erfreulich und schön, wenn die Mitglieder und Interessenten daran Gefallen finden, an so einem Ausflug teil zu nehmen, noch dazu wo wir die Werbetrommel noch gar nicht „gerührt“ haben und die Mitglieder nach Erhalt des diesjährigen Jahresprogrammes sofort reagiert haben, so Kellermann. Weiter ging die Veranstaltung mit dem Kassenbericht von Kassier Karl Paul. Dieser konnte eine gute solide Kassenführung vorweisen, die auch von den beiden Kassenprüfern Konrad Kliegl, sowie Robert Fuchs bestätigt wurde. Karl Paul ging dann noch kurz auf die „Kindergartenaktion Streuobstwiese“ ein, die in Zusammenarbeit mit dem Kindergarten „Löwenzahn“ durchgeführt werden soll. Nun übergab Rudi Kellermann das Wort an den Referenten des Abends, Prof. Dr. Hans- Joachim Leppelsack aus Pfaffenhofen. Dieser stellte sich den Gästen kurz vor, und begann dann mit seinem grandiosem Vortrag über die „Vögel in unseren Gärten“ den er in einer lockeren, humorvollen und kurzweiligen Art und Weise vortrug. Prof. Leppelsack bezog auch das Puplikum in seinen Vortrag mit ein. Jeder der einen Vogel am Gesang erkannte, bekam eine kleine Süßigkeit als Belohnung, was ihn zu der humorigen Aussage brachte, das Vorstand Kellermann, der drei Vogelarten am Gesang erkannte, aufpassen muss, das er nicht zu viel Süßes ist. Die heimischen Vögel haben es heutzutage erheblich schwerer als noch vor Jahren. Mit ein Grund ist der, so Prof. Leppelsack, dass 85% der Insektenmasse in den letzten 20 Jahren durch den Einsatz von Pestiziden verschwunden ist. Sie können das sehr gut feststellen wenn sie im Sommer ihre Autoscheibe anschauen, und zurück denken wie so eine Autoscheibe noch vor Jahren aussah, es klebten erheblich mehr Insekten daran als heute. Durch das Verschwinden vieler Insektenarten hat auch zum Beispiel der Igel Überlebensprobleme. Es werden weniger Igel tot gefahren als noch vor Jahren, weil auch für ihn das Nahrungspotential eingeschränkt wurde und somit die Igelpopulation weniger wird. Ein anderer Grund ist der, dass die Gärten früher weitläufiger und somit das Nahrungsangebot für die Gartenvögel größer war. Wir können, so der Referent weiter, aber trotz der kleineren Gärten heute dazu beitragen, dass die Vögel noch einen Lebensraum haben, indem wir auf jegliche Art von Spritzmittel im Garten verzichten. Die Singvögel haben sich sowieso schon sehr gut an die heutige Lebenssituation angepasst, einige Arten sind regelrecht „Spezialisten“ geworden, wie z.B. die Amsel. Früher ein reiner Waldvogel gewesen, ist sie heute hauptsächlich in den Orten anzutreffen, die auch im Winter hier bleiben, während die Artgenossen die im Wald bleiben, im Winter in den Süden ziehen. Es haben sich somit, so Prof. Leppelsack zwei Arten von Amseln entwickelt. Nach diesem sehr gelungenen Vortrag, der keine Langeweile aufkommen ließ, bedankte sich Vorstand Rudi Kellermann bei Prof. Dr. Leppelsack mit einem kleinen Präsent, und einer Spende für den Landesbund für Vogelschutz und wünschte allen Anwesenden einen guten Heimweg.   Fotos

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